Startseite
Facebook - ÖKO-TEST gefällt mir
Twitter @oekotest
Google+
YouTube
Mobile Webseite aufrufen
oekotest.de: RSS-Feed

 
Startseite
 
 
KinderKosmetikGesundheitBauenErnährungGeldFreizeit

Übersicht Ernährung / Essen / Trinken
Testberichte
Anfang Übersicht Seite 1/5 Eine Seite vor Ende
ÖKO-TEST Mai 2017
Test
Vegane Brotaufstriche
Streicheinheiten
Vegane Brotaufstriche

Sie sind vielfältig, überall erhältlich und schmecken nicht nur auf der Stulle: Brotaufstriche können auch zum Verfeinern verschiedener Gerichte und Soßen dienen. Was die Kalorien angeht, können viele aber mit Leberwurst oder Gouda gut mithalten. Und frei von Schadstoffen sind sie leider auch nicht immer.

ÖKO-TEST Mai 2017
» Produkte anzeigen (22)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ M1705 ] anzeigen» Heft / ePaper im Shop anzeigen

Pflanzliche Brotaufstriche haben es geschafft. Inzwischen sind sie sozusagen in die Bundesliga aufgestiegen. Das haben sie vorrangig der Veggie-Bewegung zu verdanken. Denn die wächst und wächst und auch Nichtveganer machen jetzt häufiger einen Abstecher in die hippe Ecke im Supermarkt. Dabei ist die Geschichte der veganen Brotaufstriche die einer Notlösung. Denn als im Zweiten Weltkrieg das Fleisch knapp wurde, mussten fleischlose oder -arme Alternativen her. Heute sind die Aufstriche meist ganz ohne tierische Zutaten. Der Trend geht außerdem weg von Pasteten auf Nährhefe-Basis. Als Grundlage dienen meist Sonnenblumenkerne und pflanzliches Öl.

Diese Zutaten setzen die Hersteller nicht zu knapp ein. So beläuft sich der Fettanteil in den Produkten auf bis zu 35 Prozent. Kalorienmäßig können es viele vegane Brotaufstriche somit gut mit beispielsweise einer Leberwurst aufnehmen, die mit rund 300 Kilokalorien pro 100 Gramm zu Buche schlägt. Dabei geht es auch anders, wie einige Produzenten beweisen: Gemüseaufstriche, bei denen das Öl erst an vierter Stelle auf der Zutatenliste auftaucht. 100 Gramm Brotaufstrich haben dann sogar weniger als 200 Kilokalorien. Das hat nicht nur den Vorteil, dass weniger Energie aufgenommen wird. Weniger Gesamtfett bedeutet auch, dass das Risiko geringer ist, einen zu hohen Gehalt an Fettschadstoffen aufzunehmen.

Schadstoffe wie die Glycidyl- und 3-MCPD-Fettsäureester können bei der Raffination von Speiseölen entstehen. In Fertigprodukten setzen die Hersteller vor allem raffinierte Öle ein, da diese weitestgehend geruchs- und geschmacksneutral sind. Durch die Entfernung verschiedener Begleitstoffe sind sie außerdem länger haltbar. Die sogenannte Reinigung findet bei mehr als 200 Grad statt. Die hohen Temperaturen sind aber nur ein Faktor, der die Bildung der Schadstoffe begünstigt. Je länger zum Beispiel Palmfrüchte oder Oliven nach der Ernte gelagert werden, desto mehr Diglyceride entstehen. Dies führt in Kombination mit den sehr hohen Temperaturen zur Bildung von Glycidylestern, erklärt Dr. Bertrand Matthäus, Leiter der Forschungsgruppe Lipide am Max-Rubner-Institut in Detmold.



» weiter auf der nächsten Seite

Inhalt

» Pflanzliche Brotaufstriche haben es geschafft. ...
» Neben Fettschadstoffen können auch ...
» Schadstoffe im Öl. Raffinierte Pflanzenfette ...
» Das 1x1 der Fette - Die Empfehlungen ...
» Rapsöl ist ideal für den täglichen Einsatz. Es ...

Anfang Übersicht Seite 1/5 Eine Seite vor Ende




Mehr Artikel zu diesem Themengebiet
Testbericht
Kokosprodukte: Eine harte Nuss
Testbericht
Coffee-to-go-Becher: Cup der guten Hoffnung
Testbericht
Erfrischungsgetränke: Ein Glas Zucker, bitte!
Testbericht
Isotonische Getränke: Ernüchternd
Testbericht
Online-Lieferdienste für Lebensmittel
Testbericht
Gnocchi, gekühlt: Italien ist weit weg
Testbericht
Reis: Voll Korn, voll Arsen
Testbericht
Mineralwasser, Bio: Teures Nass
Testbericht
Feldsalat: Rapunzels Geheimnis
Testbericht
Erdbeer-Konfitüre und -Fruchtaufstrich

Supermarkt-Fallen: Zum Kaufen verführt
Goldgrube "Saatgut"
Die industrielle Tierhaltung: Auf Leistung getrimmt
Bio-Kunststoffe: Alles öko oder nicht?
Extraportion Gesundheit

Leserfrage: Deklaration: auf Produkte aus Süßlupine achten
Leserfrage: Toastbrot mit weißen Flecken
Leserfrage: Bezeichnung eines Lebensmittels
Leserfrage: Regionale Thüringer Produkte aus Bayern
Leserfrage: Traditionsprodukt aus Island


 Ernährung / Essen / Trinken
TestberichteNachwirkungenThemenNewsLeserfragen
Online-ShopGewinnspielHefteServiceImpressum
ÖKO-TEST Juli 2017
 
Tests
Neueste Testberichte
 News
+ + + 26. Juni 2017 + + +
In Zahlen: 148 Lebensmittelrückrufe gab es 2016. Damit ist die Zahl im Vergleich zu 2015 um knapp 50 Prozent gestiegen. » News lesen
+ + + 20. Juni 2017 + + +
Mehr Geld für wie viel mehr Tierwohl? Diese Frage stellt sich beim staatlichen Tierwohlsiegel. Was bisher über die Kriterien des Siegels bekannt gegeben wurde, geht vielen Tierschützern nicht weit genug. » News lesen
+ + + 13. Juni 2017 + + +
Die europäische Lebensmittelbehörde Efsa plant, bis 2020 einen Zucker-Grenzwert zu ermitteln. Der Wert soll als Orientierung für Empfehlungen für den täglichen (Höchst-)Verzehr von Zucker dienen. » News lesen
+ + + 09. Juni 2017 + + +
Es gibt ein Urteil zum bisher eher schwammigen Begriff "Weidemilch": Die Bezeichnung sei nicht irreführend, wenn die Kühe an mindestens 120 Tagen je sechs Stunden auf der Weide stehen und darauf auf der Verpackung hingewiesen werde. » News lesen
» mehr News anzeigen


Tweets von @oekotest


 Aktuelle Themen
Die Soja-Streitfrage
Die Soja-Streitfrage - Aus Sojabohnen lassen sich viele verschiedene Nahrungsmittel herstellen, die in der vegetarischen und veganen Küche gerne genutzt werden. Doch wie ökologisch ist der Anbau, wie viel Gen-Technik steckt in den Produkten und wie gesund sind sie wirklich? » Artikel lesen
Grüne Smoothies
Grüne Smoothies - Insgesamt 20 Smoothies standen auf unserer Testbank - was ist eigentlich wirklich drin? In vielen Fläschchen war jeglicher Traum von gesunden Smoothies leider leere Erwartung. Insgesamt gibt es aber sechs empfehlenswerte Smoothies - immerhin. » Artikel lesen
Der Hype um Superfoods
Der Hype um Superfoods - Ob Gojibeeren, Chiasamen oder Chlorella-Algen: Superfoods sind buchstäblich in aller Munde. Die exotischen Nahrungsmittel sollen einen besonders hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien haben. Nicht jeder Trend macht aber auch Sinn. » Artikel lesen
Heimisches Gemüse im Winter
Heimisches Gemüse im Winter - Lauch und Kohl gehören zu den Klassikern der Winterküche. Doch das heimische Angebot ist auch in den kalten Monaten deutlich vielfältiger. Und so gesund, dass man keine Pillen kaufen muss, um seinen Vitaminbedarf zu decken. » Artikel lesen
» mehr Themen anzeigen

  An den Seitenanfang gehen
ÖKO-TEST vorbeugender Verbraucherschutz seit 1985 - unabhängig, objektiv, wissenschaftlich
ÖKO-TEST Juli 2017
ÖKO-TEST Juli 2017

Preis: 4.50 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
» Abo / ePaper
Das Kosmetik und Wellness-Super-Paket
Das Kosmetik und Wellness-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Kosmetik 2017
Ratgeber Kosmetik 2017

Preis: 7.50 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
Das Rund ums Haus-Super-Paket
Das Rund ums Haus-Super-Paket

Preis: 24.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Bauen 2017
Ratgeber Bauen 2017

Preis: 7.50 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
ÖKO-TEST Archiv DVD 2016
ÖKO-TEST Archiv DVD 2016

Preis: 19.80 €

» DVD kaufen
Bereiche & Rubriken
Kinder / Familie
Kosmetik / Mode
Gesundheit / Medikamente
Bauen / Wohnen
Essen / Trinken
Geld / Versicherung
Freizeit / Technik / Tiere


Aktuelles
Hefte im Überblick
Neueste Tests
ÖKO-TEST Verlag
Wir über uns
Kontakt
Impressum
Jobs bei ÖKO-TEST
Fragen zu ÖKO-TEST
Label-Verstöße
Unsere Testverfahren
Investor Relations


Presse
Presse / Handel
Unsere Services
Datenschutz
Service
Newsletter
RSS Feed
Media
Mediadaten
ÖKO-TEST Label
MUM Kundenzeitung


social media
Gewinnspiel
facebook
twitter
google +
Forum


Online-Shop
Neue Hefte im Shop
Print-Abo
ePaper-Abo
ePaper-Ausgaben
Sparpakete
ARCHIV DVD



© ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt am Main