Community Supported Agriculture
Die Idee

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Es wird nur produziert, was gebraucht wird
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Die Menge an Frischprodukten richtet sich beim Buschberghof nach dem, was die Mitglieder eine Woche vorher per Ankreuzliste bestellt haben.
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"Wir erzeugen Lebensmittel genau für die Menschen, die sie haben möchten", so Karsten Hildebrandt. Er prangert Märkte an, die die Preise diktieren. Er kritisiert die konventionelle Industrie mit Überproduktion, Lebensmittelskandalen, Preistreibereien und Zwischenhändlern. Und die Unsitte, Erdbeeren um die halbe Welt zu fliegen, nur damit deutsche Konsumenten sie auch im Winter essen können. So etwas gebe es auf dem Buschberghof nicht. Für die Hildebrandts bedeutet die Zusage der Mitglieder, ein Jahr lang einen fixen Beitrag zu zahlen, Planungssicherheit. "So werden die Waren von den Finanzströmen getrennt. Der Preis im Supermarkt hat nie etwas mit der Herstellung eines Produktes zu tun. Verpackung und Fahrwege sind mit inbegriffen." Die Kritiker sind längst verstummt.
Unspektakulär ist die Ausgabestelle. Gemüse und Obst werden ungewaschen, unsortiert und unetikettiert präsentiert. Milch wird in vom Kunden mitgebrachte Flaschen abgefüllt, der Käse ist in Papier gewickelt, das Brot wird einfach so mitgenommen. Die Menge an Frischprodukten richtet sich nach dem, was die Mitglieder eine Woche vorher per Ankreuzliste bestellt haben. "So wird immer nur das produziert, was wirklich gebraucht wird", betont Johanna Hildebrandt. Frei von wirtschaftlichen Zwängen können die Betreiber des Buschberghofes Früchte anbauen, die wegen ihrer aufwendigen Pflege auf dem Weltmarkt gar nicht bestehen würden. Oder sich der Züchtung alter Rassen widmen, die aus konventioneller Sichtweise nicht rentabel genug sind. Welche Kuh und welches Schwein geschlachtet werden, entscheiden übrigens die Mitglieder gemeinsam mit den Bauern. Abgeholt werden die Lebensmittel dann von selbst organisierten Fahrgemeinschaften. Jeder ist mal dran und verteilt die Bestellungen an die anderen aus der Region.
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