Ihren Ursprung hat die Community Supported Agriculture in den 1960er-Jahren. Die einen sehen die Wurzeln in Japan, im Land der aufgehenden Sonne sind heute etwa ein Viertel der Haushalte an einem Teikei (zu deutsch "Partnerschaft") beteiligt. Die anderen legen den Grundstein nach Camphill Village, Copake New York, einer Gemeinschaft für die Betreuung behinderter Erwachsener mit biologisch-dynamischer Landwirtschaft. Richtig Fahrt bekommt das CSA-Konzept erst in den 1980er-Jahren. Jan Van Der Tuin bringt sein Wissen aus der Schweiz nach Amerika mit, wo er es auf der Indian Line Farm in Massachusetts umsetzt. Zur gleichen Zeit gründet der Landwirt Trauger Groh eine CSA-Farm jenseits des großen Teichs. In Deutschland gilt der Demeter-Betrieb Buschberghof in Fuhlenhagen als Keimzelle. Aktuell gibt es hierzulande über 30 Gemeinschaften, die sich im Netzwerk Solidarische Landwirtschaft zusammengeschlossen haben. Weitere 30 Initiativen sind gerade am Entstehen.
» Übersicht» Farmer John - Das filmische Vorbild
» Das CSA-Konzept - Was steckt dahinter?
» Der Ursprung» Der Buschberghof - Vorreiter in Deutschland
» Die Idee - Es wird nur produziert, was gebraucht wird
» Die Gärtnerei Hecker in Olching - Den steigenden Kosten trotzen
» Die Realität ... - ist bislang eine andere