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ÖKO-TEST Januar 2017
Test
Hundefutter, Bio
Zum Heulen!
Hundefutter, Bio

In fast jedem fünften Haushalt leben ein oder mehrere Hunde. Und immer öfter kommt Bio-Futter in den Fressnapf. Aber ist bio auch gesünder? Wenn ja, gilt das dann auch für Futter ganz ohne Fleisch?

ÖKO-TEST Januar 2017
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Fünf Euro für Hundefutter pro Tag. Das ist ganz schön viel. Zu viel, werden viele Hundebesitzer denken. Viel günstiger geht es aber nicht, wenn man seinem Hund Bio-Futter geben möchte, wenige Marken ausgeschlossen. Aber zahlen sich diese Mehrkosten aus? Die Antwort wird knifflig. Denn: Bin ich bereit, mehr zu bezahlen, damit keine Gentechnik zum Einsatz kommt oder damit weniger Zusatzstoffe im Futter landen? Was ist es mir wert, dass das Fleisch im Hundefutter nicht aus Massentierhaltung kommt? Die Zahl an Tieren, die gehalten werden dürfen, ist in Bio-Betrieben begrenzt. Die Tiere haben meist mehr Platz und beim Transport dürfen sie nicht mit Stromstößen angetrieben werden. Faktoren, die das Fleisch verteuern, auch in Bio-Hundefutter, in dem der Fleischanteil auffallend hoch ist.

Ansonsten kommen häufig die gleichen Zutaten zum Einsatz wie in konventionellem Futter, aber eben in Bio-Qualität. So auch "tierische Nebenerzeugnisse". Gemeint sind Schlachtabfälle der Kategorie 3. Dazu zählen unter anderem Schlachtkörperteile wie Euter und Pansen, die "nach dem Gemeinschaftsrecht genusstauglich sind, aber aus kommerziellen Gründen nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind", schreibt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Alissa Schick vom Prüfverein Verarbeitung, einer Öko-Kontrollstelle, hält den Einsatz von Schlachtkörperteilen in Bio-Hundefutter für sinnvoll: "Bio-Fleisch ist auf dem Markt nur in sehr begrenzter Menge vorhanden. Eine Konkurrenz zu Nahrungsmitteln für Menschen sollte möglichst vermieden werden. Und Schlachtabfälle fallen ja sowieso an." Auch Innereien, Karkassen und Blut zählen dazu. Für Schick kein Problem: "In der Natur fressen Hunde Beutetiere auch mit allem, was dazugehört." Trotzdem vermeiden die meisten Bio-Futterhersteller den Begriff "Tierische Nebenerzeugnisse" auf ihren Verpackungen. Kommen neben Muskelfleisch auch Innereien wie Herz oder Pansen zum Einsatz, werden sie konkret beim Namen genannt. Das hört sich besser an. Ein Blick auf die Zutatenliste gibt Auskunft.



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Inhalt

» Fünf Euro für Hundefutter pro Tag. Das ist ganz schön ...
» Dort sind auch Zusatzstoffe aufgelistet. Erlaubt ...
» Selten alleine. Alle Produkte im Test sind als ...
» Ohne Eiweiß geht nichts. Der Hundekörper ...
» Professor Dr. Jürgen Zentek ist Direktor des ...

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