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ÖKO-TEST Dezember 2016
Test
Öko-Stromtarife
Nicht ganz grün
Öko-Stromtarife

Das "Interesse an Öko-Strom erlahmt" verkündete im Sommer die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Wirklich? Und wenn ja, woran liegt das? Vielleicht auch daran, dass völlig unklar ist, wie sich Öko-Strom überhaupt definiert. Wir haben geprüft, wie grün die Tarife tatsächlich sind.

ÖKO-TEST Dezember 2016
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Die Zeiten sind vorbei, als die Kunden für einen wahren Boom bei der Öko-Strom-Nachfrage sorgten. Das war vor fünf Jahren nach dem Atommeiler-GAU von Fukushima. Danach, im zweiten Halbjahr 2012, stellten Grünstromtarife noch 81 Prozent aller vom Onlineportal Verivox neu vermittelten Haushaltsstromverträge. Im zweiten Halbjahr 2015 waren es nur noch 59 Prozent. In den ersten sechs Monaten 2016 sank der Anteil sogar auf 51 Prozent. "Das Wachstum hat sich in der Tat gegenüber dem Jahr nach der Fukushima-Katastrophe verlangsamt, als aufgeschreckte Kunden zu Hunderttausenden auf sauberen Strom umschalteten", stellt auch Gero Lücking, Geschäftsführer beim Marktführer für grünen Strom, Lichtblick in Hamburg, fest. Die Tendenz mag stimmen. Genauere Zahlen über das nachlassende Interesse sucht man allerdings vergebens.

Zudem mangelt es den Daten erheblich an Aktualität. So stammen bei der Bundesnetzagentur, die gemeinsam mit dem Bundeskartellamt jährlich einen umfangreichen Monitoringbericht über die Strom- und Gasmärkte in Deutschland veröffentlicht, die letzten Zahlen über die mit grünem Strom versorgten Haushalte aus dem Jahr 2013, da waren es 7,5 Millionen. Für 2014 liegen aufgrund eines Computerfehlers keine und für 2015 zu Redaktionsschluss noch keine Ergebnisse vor.

Aktuellere Zahlen liefert da die VuMA-Studie Touchpoints. Die Arbeitsgemeinschaft VuMA, die unter anderem für Fernsehanstalten Verbrauchs- und Medienanalyse betreibt, kennt aus repräsentativen Befragungen die Konsumgewohnheiten der Deutschen bestens: Danach ist die Zahl der Öko-Strombezieher von 2013 bis Mitte 2016 um eine Million auf 8,5 Millionen gestiegen. 2011, im Jahr von Fukushima, waren es noch 4,8 Millionen.

Für Verwirrung sorgte allerdings in diesem Sommer eine Umfrage der Fachzeitschrift Energie & Management (E&M) gemeinsam mit dem Hamburg-Institut Consulting (HIC). Sie befragen seit elf Jahren regelmäßig Stromanbieter nach der Zahl ihrer Öko-Stromkunden. Die Untersuchung ist nach eigener Darstellung die bundesweit größte ihrer Art. Nach ihren neuesten Ergebnissen wäre die Zahl der Öko-Stromkunden gesunken. Das Ergebnis war so frappierend, dass die Tagespresse schlagzeilenträchtig unter Headlines wie "Öko-Stromtarife im Abwind" oder "Interesse an Öko-Strom erlahmt" berichtete. Nach der aktuellen E&M-Umfrage hatten 2013 rund 5,75 Millionen der etwa 40 Millionen deutschen Privathaushalte Öko-Stromtarife, 2015 waren es dann nur noch 4,4 Millionen. Der Pferdefuß der Erhebung, auf den die Verfasser selbst hinweisen: Die Zahlen sind nicht vergleichbar. So erfasste die Erhebung 2013 Öko-Stromkunden von 267 Stromanbietern. Bei der aktuellen Umfrage waren es nur noch 150 Unternehmen, da sich viele anscheinend nicht mehr in die Karten gucken lassen wollten. Fazit des Zahlensalats: Kein Rückgang der Kunden, aber der Zuwachs lahmt.



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Inhalt

» Die Zeiten sind vorbei, als die Kunden für einen ...
» Lichtblick-Geschäftsführer Gero Lücking ...
» Das Interesse an Grünstrom hat also nach der ...
» Doch auch bei diesen Toptarifen stellt sich die ...
» Atomkonzerne im Firmenverbund: Vier Anbieter ...
» Wechselwillig? So klappt es ...
» Vertragslaufzeit: Sich länger zu binden als ein ...
» Die Schriesheimer Ökostromer: Eine ...
» Pro Engeno: Pro Engeno ist eine private konzern- ...
» - Die Ökonomie - Die jährlichen ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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