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Jahrbuch für 2017
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Zahncremes für weiße Zähne
Weiß-Malerei
Zahncremes für weiße Zähne

Ein Lächeln wie ein Hollywoodstar - das wünschen sich viele. Mit den Belegen für den weißenden Effekt von Zahncremes für weiße Zähne sieht es jedoch dürftig aus. Zudem verhageln problematische Inhaltsstoffe in knapp der Hälfte der Produkte das Testergebnis.

Jahrbuch für 2017
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Weißende Zahncremes helfen Zahnbeläge und äußerliche Verfärbungen zu entfernen. Anbieter setzen zum einen mechanische Putzkörper wie Kieselsäure oder Aluminium ein, zum anderen chemische Wirkstoffe wie Phosphate. Alternativ findet man auch Pyrophosphat, das Zahnstein verhindern soll. Ein paar Spezialprodukte warten zudem mit Besonderheiten auf: So wird etwa ein blauer Farbstoff eingesetzt, der - aber nur kurzzeitig - optisch die Zähne heller aussehen lässt. Und dann gibt es noch Anbieter, die auf Enzyme setzen, die Eiweiß spalten, oder sogar auf Bleichmittel. Diese Peroxide werden auch beim professionellen Bleaching beim Zahnarzt eingesetzt - anders als beim Zahnarzt dürfen Peroxide in der EU aber in frei verkäuflichen Zahnpasten nur in sehr geringen Mengen eingesetzt werden. Und diese reichen nicht aus, um Zähne deutlich sichtbar zu bleichen.

Was bleibt als wesentlicher Unterschied zwischen weißenden Zahncremes und konventionellen Pasten? Putzkörper werden allen Zahncremes als wesentlicher Bestandteil zugesetzt. Und auch Phosphate und Pyrophosphate kann man teilweise in ganz normalen Zahnpasten finden, das bestätigt uns Dr. Valerie Steiger-Ronay vom Zentrum für Zahnmedizin der Universität Zürich. Die Industrie verweist als wesentlichen Unterschied auf einen höheren Reinigungswert, den PCR-Wert, der die Reinigungsleistung angeben soll. Allerdings: "Die Bestimmung des PCR-Wertes unterliegt gewissen Schwankungen und kann deshalb nur ein Anhaltspunkt für die Reinigungsleistung der Zahnpasten sein", macht Valerie Steiger-Ronay deutlich. Und: "Generell ist die Entfernung von Verfärbungen bis zu einem gewissen Grad natürlich auch mit ,normalen' Zahnpasten möglich."

Wir wollten wissen, wie es um die Inhaltsstoffe in weißenden Zahncremes steht und haben 19 Pasten im Labor überprüfen lassen.

Das Testergebnis

Nur eine Zahncreme schneidet im Test mit "gut" ab. Immerhin schaffen noch fünf weitere Pasten im Testergebnis Inhaltsstoffe ein "sehr gut". Allerdings verschlechtern sich diese Produkte durch weitere Mängel das Gesamturteil.

Knapp die Hälfte der Pasten fällt bei den Inhaltsstoffen durch. Meistens wegen der enthaltenen PEG/PEG-Derivate oder weil sie den aggressiven Schäumer Natriumlaurylsulfat enthalten, der die empfindlichen Schleimhäute reizen kann.

Besonders negativ fällt R.O.C.S. Sensation Whitening Extreme Frisch auf. Der Anbieter verzichtet auf das wichtige Fluorid, das wissenschaftlich anerkannt vor Karies schützt.

Zwei aluminiumhaltige Zahnpasten enthalten unserer Meinung nach erhöhte Werte Aluminium. Zahnpasta ist nur eine Quelle von vielen, über die Verbraucher tagtäglich das Leichtmetall aufnehmen können. Wie sich zu viel Aluminium auf Dauer auf unsere Gesundheit auswirkt, ist noch nicht ganz klar. Deshalb sollte man vorsichtshalber die tägliche Menge verringern. Andere Zahnpasten im Test zeigen: Es geht auch ohne.

Wir erwarten von den Anbietern einen klaren Hinweis auf der Verpackung, dass das Ergebnis nie heller als die natürliche Zahnfarbe sein kann. Manche Hersteller verweisen immerhin auf ein "natürliches Zahnweiß" - das ist uns aber nicht klar genug. Denn nicht jeder hat von Natur aus weiße Zähne, somit kann auch nicht jeder ein "Weiß" erreichen.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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