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Jahrbuch für 2017
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Badefarben und Malseifen
Alles so schön bunt hier?
Badefarben und Malseifen

Es zischt, sprudelt und färbt das Wasser. Blau für kleine Piraten, Pink für Prinzessinnen. Schwarz sehen wir, wenn Badefarben und Malseifen die Fugen verfärben oder Formaldeyd/-abspalter enthalten.

Jahrbuch für 2017
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Mittlerweile gibt es eine kaum noch zu überschauende Produktpalette an Spaßbädern, die sich in der Regel an Überdreijährige richtet: Malseifen aus der Tube, Farbtabletten zum Auflösen, Seifenknete, Malstifte, Badekonfetti, quietschbunter Waschschaum, brauseartige Sprudel- und Knisterbäder, glitschige Wackelseifen und sogar Pulver für bunten Schleim.

Viele Eltern bieten solche Produkte meist zu bestimmten Anlässen an - zur Belohnung, zum Trost, oder wenn mal ein ganz besonderer Tag ist. Schließlich macht das Baden mit herkömmlichen Zusätzen und etwas Spielzeug auch Spaß.

Die Anbieter werben mit Hautverträglichkeit und damit, dass die Farben sich nach dem Spaß einfach wieder mit Wasser von Wanne und Fliesen abspülen lassen. Um herauszufinden, welche Inhaltsstoffe drinstecken und ob die Farbrückstände tatsächlich leicht zu beseitigen sind, haben wir die unterschiedlichen Produkte eingekauft und in Laboren analysieren lassen.

Das Testergebnis

Mehr als die Hälfe der Testprodukte schneidet mit "befriedigend" oder noch schlechter ab. Problematische Inhaltsstoffe fanden die von uns beauftragten Labore zwar nur in wenigen Spaßprodukten, jedoch waren darunter immerhin auch krebsverdächtige Formaldehyd/-abspalter. Diese analysierte das von uns beauftragte Labor in den beiden Malstift-Sets Bath Crayons Good Clean Fun und SES Creative Aqua Malen in der Badewanne. Weil die betroffenen Stifte noch weitere Schadstoffe enthalten, gibt es am Ende das Testurteil "ungenügend".

Auf der Verpackung von SES Creative Aqua Malen in der Badewanne, Farbtöpfe, ist der Farbstoff CI 12490 (Pigment Red 5) deklariert. Pigment Red 5 ist ein synthetisch hergestellter roter Azo-Farbstoff. In Naturkosmetik ist der chemische Stoff nicht erlaubt. Er zählt zu den halogenorganischen Verbindungen. Viele davon gelten als allergieauslösend. In den Malstiften von SES sowie in den Bath Crayons Good Clean Fun stecken PEG/PEG-Derivate. Diese Substanzen dienen als Emulgatoren oder Tenside, die bewirken sollen, dass sich schwer miteinander mischbare Flüssigkeiten verbinden. Sie können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. In den Einseifer Seifenmalstiften wies ein Labor einen erhöhten Gehalt an Diethylphthalat (DEP) nach. Dieser Stoff beeinflusst den Schutzmechanismus der Haut.

In der Praxisprüfung erzielte gut die Hälfte der getesteten Produkte nur ein befriedigendes bis ausreichendes Ergebnis. Vor allem die Malseifen und die Stifte ließen zu wünschen übrig. Von den Testflächen aus Emaille und Silikon waren im Labor die Farbrückstände aller Produkte gut wieder abzuspülen - einfach mit klarem Wasser, so wie es die Anbieter versprechen. Als Manko stellte sich jedoch die Abwaschbarkeit von Fugenzement heraus. Hier musste fast immer zu Scheuermilch gegriffen werden und selbst dann blieben bei der Hälfte der Produkte, ausschließlich Malseifen und Stifte, noch deutliche bis sehr deutliche Spuren auf den Testflächen zurück: ein rötlicher Schimmer oder gar rote Flecken. Gerade Stifte sind explizit dazu gedacht, auf Wanne und Kacheln zu malen, manch ein Strich geht da auch mal über die Fugen. Die Malseifen sind zwar eher zum Bemalen des Körpers vorgesehen, aber kleine Künstler lassen sich wohl kaum davon abhalten, damit auch mal die Kacheln zu beschmieren. Beim Planschen und Abduschen gelangen schnell mal bunte Wasserspritzer an die Fugen. Zu spät bemerkt, sind die Rückstände dann kaum noch zu beseitigen.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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