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Präparate zur Hyposensibilisierung
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Präparate zur Hyposensibilisierung

Vielen Pollenallergikern kann nur noch eine spezifische Immuntherapie Linderung verschaffen. Wir wollten wissen, welche Therapieallergene hierzu genutzt werden und wie es um ihre Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität steht. Vorgefunden haben wir einen Markt im Umbruch.

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Wir wollten wissen, ob die Präparate, die Pollenallergikern in Deutschland derzeit zur Hyposensibilisierung verabreicht werden, sicher und wirksam sind. Dafür haben wir insgesamt 36 Therapieallergene mit Pollenextrakten von Gräsern, Bäumen und Kräutern überprüft: 26 davon werden unter die Haut gespritzt und 10 als Tropfen oder Tabletten über die Mundschleimhaut aufgenommen.

Das Testergebnis

23 Präparate haben wir mit einem Gesamturteil versehen - drei schneiden "sehr gut", elf "gut" und neun "befriedigend" ab. Sie sind unter arzneimittelrechtlichen Gesichtspunkten alle empfehlenswert, da ihnen ein positives Risiko-Nutzen-Verhältnis vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bescheinigt wurde. Die 13 weiteren Produkte sind derzeit noch nicht zugelassen, diese haben wir nicht abschließend bewertet. Punktabzug gab es unter dem Testergebnis Hilfsstoffe für das Konservierungsmittel Phenol.

Die heute für Pollenallergiker zur spezifischen Immuntherapie (SIT) eingesetzten Präparate haben zumindest ihre klinische Wirksamkeit bewiesen - das heißt Patienten wurden unter realen Bedingungen mit ihnen erfolgreich therapiert. Insgesamt ist die Wirkung der Therapieallergene für Pollenallergiker gut belegt. Da sich viele derzeit aber noch in der Zulassungsphase befinden, ist es nach aktuellem Stand problematisch, eine seriöse abschließende Bewertung aller Präparate vorzunehmen. Laut Dr. Jörg Kleine-Tebbe, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), wäre dies erst in etwa zehn Jahren sinnvoll, wenn alle derzeit laufenden Studien abgeschlossen sind. Deshalb haben wir von ÖKO-TEST uns dazu entschieden, nur jene Produkte mit einem Gesamturteil zu versehen, die nach den Vorgaben des AMG zugelassen sind. Die übrigen Produkte erhalten ein Testergebnis Hilfsstoffe, aber kein Gesamturteil.

Fast allen Injektionssuspensionen im Test ist zudem Aluminiumhydroxid beigemischt. Es dient als Depotträger und Wirkverstärker - so sollen die Allergene erst nach und nach in den Körper eingebracht werden und dort ihre bestmögliche Wirkung entfalten können. Um das Risiko besser einschätzen zu können, baten wir die Hersteller, uns die eingesetzten Aluminiummengen mitzuteilen. Die von Alk-Abelló Arzneimittel und HAL Allergie angegebenen Mengen liegen unter der im Europäischen Arzneibuch angegebenen Beschränkung von 1,25 Milligramm Aluminium pro Dosis. Allergopharma weigerte sich "aus wettbewerbsrechtlichen Gründen", uns den Aluminiumgehalt seiner Präparate mitzuteilen. Für diese verbraucherunfreundliche Intransparenz gibt es Abzüge unter den Weiteren Mängeln.

Aluminium wird kritisiert, sich schädlich auf das Nervensystem und die Fortpflanzung auszuwirken. Das PEI hat 2014 in einer Sicherheitsbewertung zu Aluminium in Therapieallergenen die eingesetzten Mengen als unbedenklich eingestuft. Diesem Urteil schließen wir uns an und werten Aluminiumhydroxid nicht unter den Hilfsstoffen ab, da das verhältnismäßig geringe Risiko einem hohen medizinischen Nutzen gegenübersteht.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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