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ÖKO-TEST August 2016
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ÖKO-TEST August 2016
» Produkte anzeigen (95)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ M1608 ] anzeigen» Heft / ePaper im Shop anzeigen

Erbost steht der Kollege aus dem Nachbarbüro in der Tür. Seine knapp drei Jahre alte Spülmaschine sei kaputt, erzählt er. Aber nicht das Gerät an sich. Natürlich nur ein kleines Teil. Ein Plastikteil, das zwischen Startknopf und Platine verbaut ist. Und weil der Kontakt fehlt, der das Waschprogramm startet, türme sich jetzt das Geschirr in der Küche auf. "Einfach abgebrochen", sagt der Kollege. Das Ersatzteil für 54,95 plus 5,90 Euro Versandkosten ist schon geordert. Kopfschüttelnd verlässt er den Raum. "Was für ein Murks. Wie kann man nur ein hauchdünnes Stück Plastik unter einen Schalter bauen, der so häufig gedrückt wird?", höre ich ihn noch leise fluchen.

Berichte über vorzeitige Produktausfälle gibt es wie Sand am Meer. Unter dem Begriff "geplante Obsoleszenz" hat sich das Phänomen mutmaßlich von Herstellern geplanter Defekte schon vor Jahrzehnten einen Namen gemacht. Besonders dann, wenn Drucker, Waschmaschinen, Mixer und Co. kurz nach Ablauf der Garantie oder Gewährleistungsfrist kaputtgehen, unterstellen betroffene Verbraucher der Industrie, mit dieser dreisten Masche Neukäufe zu forcieren.

Beweisen lässt sich das nur schwer. Zwar kommt eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes zu dem Ergebnis, dass größere Haushaltsgeräte oder Laptops tatsächlich immer früher ausfallen oder etwa aufgrund des Wunsches nach neuen oder besseren Modellen ersetzt werden. "Geplante Obsoleszenz" als Strategie sei aber nicht zu erkennen. Verbraucherschützer unterstellen der Studie in seitenlangen Mängellisten gravierende Fehler. Einige Forscher meinen, die Studie wirke wie eine Entlastung der Hersteller. Die Industrie sieht sich durch die Studie gestützt.

"Behauptungen, dass es geplante Obsoleszenz im Sinne bewusst eingebauter Sollbruchstellen gibt, halte ich für Unsinn", sagt zum Beispiel Werner Scholz vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). "Bei den Herstellern, die wir vertreten, ist geplante Obsoleszenz kein Thema", sagt Christian Herzog vom Digitalverband Bitkom. "Eine solche Bauweise ist aus ökonomischer Sicht auch völlig unsinnig, weil unnötig teuer", sagt auch Ökonom Christian Kreiß. Trotzdem, so der Aalener Hochschulprofessor, sei der Vorwurf keine wilde Verschwörungstheorie: "Geplanter Verschleiß, also eine bewusst geplante Verkürzung der Produktlebensdauer, ist eine Realität, die Produktentwickler nicht leugnen."



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Inhalt

» Erbost steht der Kollege aus dem Nachbarbüro in der ...
» Dass die Lebens- beziehungsweise Gebrauchsdauer ...
» Oder hat doch der Verbraucher Schuld? "Die ...
» "Der Einsatz fest verbauter Akkus hat auch ...
» Ein weiteres Problem ist, dass Elektrogeräte vom ...
» Vorschläge für mehr Produktlanglebigkeit gibt es ...
» Auch mit der Änderung der ...
» Wahlfreiheit! Wer Smartphones von Acer, HTC oder ...
» Musterbeispiel: Positiv zu nennen unter den ...
» Zu kurz! Laut Arbeiterkammer Wien deckt sich die ...
» Irreparabel! Auch wenn die Industrie betont, ...
» Experte - Angst vor Datenklau: Sollten ...
» Richtiges Recycling - Beim richtigen ...
» Eine Frage der Transparenz - Verbraucher ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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