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ÖKO-TEST Juli 2016
Test
Alternativen zu Berufsunfähigkeitsversicherungen
Mager, gefährlich und intransparent
Alternativen zu Berufsunfähigkeitsversicherungen

Berufsunfähigkeitsversicherungen sind für viele kaum bezahlbar oder nicht zu bekommen. Als Alternative bieten Versicherer Erwerbsunfähigkeitspolicen, Grundfähigkeits- oder Multi-Risk-Versicherungen. Doch die sind mager, teuer oder beides.

ÖKO-TEST Juli 2016
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Jeder vierte Arbeitnehmer scheidet laut Deutscher Rentenversicherung aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Arbeitsleben aus. Wer nicht einmal mehr drei Stunden am Tag einer Beschäftigung nachgehen kann, erhält eine volle "Erwerbsminderungsrente", sind noch bis zu sechs Stunden möglich, gibt es die Hälfte. Im Schnitt liegt die Erwerbsminderungsrente derzeit bei 719 Euro pro Monat. Das ist zum Leben zu wenig. Zudem gibt es die Rente nur, wenn man überhaupt keinen Job mehr machen kann. Der Pilot, der kein Flugzeug mehr fliegen kann, geht also leer aus, wenn er noch an der Baumarktkasse sitzen kann.

Wer nicht erst krank und dann arm sein will, muss privat vorsorgen. Das ist übrigens noch wichtiger, als eine private Rentenversicherung - die man ohnehin nicht mehr bezahlen kann, wenn man kein Geld mehr verdient. Die beste Vorsorge ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie zahlt, wenn man in seinem Beruf nicht mehr arbeiten kann, wenn beispielsweise der Bäcker an einer Mehlstauballergie erkrankt. Doch für die, die eine solche Versicherung am dringendsten brauchen - Krankenschwestern, Dachdecker, Fliesenleger und andere körperlich hart arbeitende Berufe - ist sie unbezahlbar. Denn die Versicherungsunternehmen suchen sich die "guten" Risiken heraus. Menschen, die eine geringe Wahrscheinlichkeit haben, berufsunfähig zu werden. Denen bieten sie für relativ wenig Geld eine vergleichsweise hohe Absicherung - und verdienen prächtig daran. Denn eine Rente müssen sie nur selten zahlen.

Allen anderen offerieren die Assekuranzen Schwere-Krankheiten-, Grundfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherungen als Ersatz. Die leisten weniger und sind daher auch günstiger. Kaum im Angebot, und schon gar nicht beworben wird die Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU). Sie gilt als Stiefkind der Invaliditätsvorsorge. So findet man beim Düsseldorfer Ergo-Konzern, einem der großen Invaliditätsversicherer, das Produkt nicht einmal auf der Homepage. "Die EU-Police wird angeboten, wenn eine Berufsunfähigkeitsabsicherung aufgrund von Vorerkrankungen oder aufgrund des ausgeübten Berufs nicht abgeschlossen werden kann - oder natürlich wenn ausdrücklich danach gefragt wird", erläuterte eine Sprecherin des Unternehmens. Die Generali-Tochter AachenMünchener kündigte anlässlich unseres Tests an, dass sie ihr Produkt sogar ganz vom Markt nehmen will. Demgegenüber glaubt Michael Franke von der Rating Agentur Franke & Bornberg aus Hannover, die EU-Police sei "besser als ihr Ruf". Zum Beispiel bei seelischen Erkrankungen. Denn wer schwer psychisch krank ist, kann in der Regel gar keine Tätigkeit mehr verrichten und bekommt eine Rente. Anders sieht es bei Erkrankungen des Bewegungsapparats aus. "Ein Maurer mit Rückenschmerzen kann vielfach noch länger als drei Stunden an der Kasse des Baumarkts sitzen", so Franke. Somit ist die EU-Police zwar ein guter Schutz bei seelischen Krankheiten, weniger gut aber bei körperlichem Verschleiß.



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Inhalt

» Jeder vierte Arbeitnehmer scheidet laut Deutscher ...
» Solche Defizite sollen nun mit neuartigen ...
» Aller Werbung zum Trotz: "Wer eine ...
» Trotz Mehrleistung insgesamt schwach: Ein Mehr ...
» Nur für den Notfall: Sehr günstig im Preis und ...
» Günstiger Beitrag, böse Überraschung: Dieser ...
» Hohe Preise, niedrige Leistungen: Das wäre ...
» Fazit: Erwerbsunfähigkeitsversicherungen, ...
» Interview - Michael Franke ist ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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