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ÖKO-TEST Februar 2016
Test
Energieriegel
Fett statt fit
Energieriegel

In manchem untersuchten Energieriegel steckt so viel Fett wie in einem Mars oder einem Snickers. Das hilft nicht, das schadet beim Sport. Nur ein einziger der 19 getesteten Riegel bekommt das Testurteil "gut". Sieben Produkte sind "mangelhaft" oder sogar "ungenügend".

ÖKO-TEST Februar 2016
» Produkte anzeigen (19)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ M1602 ] anzeigen

Kilometer zwölf, eine Stunde ist vorbei. Die Beine werden schwerer, der Körper schwächer. Bis zum Ziel liegen aber noch gute 30 Kilometer vor dem Marathonläufer. Höchste Zeit, für Energienachschub zu sorgen. Er zieht einen Energieriegel aus der Tasche, reißt ihn auf, isst ihn - und die Kraft kehrt langsam zurück. Woran liegt das?

Energie zieht der Körper aus den drei Grundnährstoffen Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß. Über Fett und Eiweiß verfügt der menschliche Organismus in aller Regel zur Genüge, um langen Ausdauermärschen standzuhalten. Was Ausdauersportler aber nach etwa einer Stunde langsam brauchen, ist ein Nachschub an Kohlenhydraten. Da sind die kleinen Energieriegel natürlich praktisch, denn genau die liefern sie in konzentrierter Form. Allerdings muss klar sein: Hier geht es ausschließlich um Ausdauersportler. Wer lediglich zwei-, dreimal in der Woche eine Stunde lang joggt, der ist in der Regel nicht auf die Zufuhr von Kohlenhydraten während des Sports angewiesen. Da reicht es, vor dem Training die Kohlenhydratspeicher des Körpers zu füllen - und dafür sind Bananen oder ein Vollkornbrot völlig ausreichend. Doch wie sollte so ein Riegel im Idealfall zusammengesetzt sein? Worauf müssen Sportler beim Blick auf die Verpackung achten?

Kohlenhydrate! Je mehr, desto besser: 75 Energieprozent sollten laut Empfehlung des European Committee on Food deswegen aus Kohlenhydraten bestehen. Aber es ist natürlich nicht nur der prozentuale Anteil wichtig, sondern auch die Frage: Wie viel Gramm Kohlenhydrate liefert ein Riegel? Empfohlen werden, etwa vom American College of Sports Medicine (ACSM), 30 bis 60 Gramm pro Stunde. Ein Riegel sollte also mindestens 30 Gramm liefern - schließlich hat man beim Sport Besseres zu tun, als alle paar Minuten in die Tasche zu greifen und einen neuen Riegel aufzureißen.

Zucker! Die Mischung macht’s: Das "Kraftfutter", das Ausdauersportler brauchen, besteht in erster Linie aus komplexen Kohlenhydraten, die in stärkereichen Lebensmitteln stecken. Sie liefern langfristig Energie, weil sie im Körper nach und nach zu Traubenzucker verarbeitet werden und der Blutzuckerspiegel so nur langsam ansteigt. Schnelle Kohlenhydrate, also Zucker, liefern schnelle Energie - für den Sofortkick quasi. Zu viel zu schnell ist allerdings wie so oft nicht gut: Der Körper schüttet Insulin aus, um den Blutzucker abzubauen. Das hemmt die Fettverbrennung und sorgt dafür, dass die Kohlenhydratreserven des Körpers zu schnell abgebaut werden. In der Nährwerttabelle sollte der Anteil des Zuckers an Kohlenhydraten also nicht über 50 Prozent liegen.



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Inhalt

» Kilometer zwölf, eine Stunde ist vorbei. Die Beine ...
» Fett! Je weniger, desto besser: Der Körper ...
» Energielose Energieriegel: Der Ultra Bar ...
» Pestizide in der Sporttasche: Spuren von ...
» Den Mund zu voll genommen: Vollmundige ...
» So reagierten die Hersteller - Dextro ...
» Auch ein Müsliriegel liefert oft zu viel Fett: ...
» Die Inhaltsstoffe - Die Untersuchungen waren ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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