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ÖKO-TEST Januar 2016
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Holzpellets
Gut Holz?
Holzpellets

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ÖKO-TEST Januar 2016
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Kaum zu glauben, dass die Idee der Wärmeversorgung durch Pellets aus den USA stammt, einem Land, das für seinen immens hohen Ölverbrauch bekannt ist. Dort wurden bereits in den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts Pelletfabriken für industrielle Zwecke gebaut und 1984 vom Flugingenieur Jerry Whitfield der erste Pelletofen für den privaten Gebrauch präsentiert. Sein Ziel war ein Ofen, der Holz vollautomatisch und komfortabel verbrennen kann.

Auch in Schweden produzierte man zu dieser Zeit schon die ersten Pellets für Industriezwecke. In den 90er-Jahren wurden sie in den skandinavischen Ländern und in Österreich immer populärer, also in Ländern, in denen Holz und das Heizen mit Holz traditionell eine große Rolle spielt. Seit 1996 sind Pellets auch in Deutschland als Brennstoff zugelassen. Aktuell geht man von etwa 265.000 Zentralheizungen und knapp 135.000 Pelletkaminöfen aus. Dabei gibt es ein klares Nord-Süd-Gefälle. Die meisten Pelletheizungen findet man in Bayern und Baden-Württemberg. Heute werden in Deutschland insgesamt etwa 2,1 Millionen Tonnen Pellets pro Jahr verbraucht.

Für Pellets kommen vor allem Sägemehl, Späne, Restholz der Holzindustrie sowie Waldrestholz zum Einsatz. Oft werden sie nahe der Rohstoffquelle produziert. Das Holz wird getrocknet und gemahlen, anschließend das Sägemehl unter hohem Druck zu kleinen zylindrischen Röllchen gepresst. Durch die entstehende Wärme kann das im Holz enthaltene Lignin die Bestandteile binden. Zusätzlich sind maximal zwei Prozent an Presshilfsmitteln erlaubt, zum Beispiel Mehl und Stärke, die das Sägemehl besser zusammenkleben. Für private Haushalte haben sich Pellets mit sechs Millimetern Durchmesser durchgesetzt. Für die Herstellung wird vergleichsweise wenig Energie benötigt, laut Öko-Institut in Darmstadt 6,6 Prozent bezogen auf den Brennwert, gegenüber 14,4 beziehungsweise 12,3 Prozent für Heizöl und Erdgas.

Die Qualität der Holzpellets ist seit 2014 in einer internationalen Norm geregelt, die wie die Vorläufernorm drei Qualitätsklassen unterscheidet. A1 bezeichnet die höchste Qualität, und nur sie spielt für Privathaushalte ein Rolle. Die verbreiteten branchenüblichen Qualitätssiegel ENplus A1 und DINplus beinhalten in wesentlichen Teilen die Anforderungen der Norm mit einigen Ergänzungen, so zum Ascheschmelzverhalten. Es dürfen nur Stammholz und "chemisch unbehandelte" Nebenprodukte und Rückstände aus Holz für die Pelletherstellung verwendet werden, allerdings mit der Einschränkung, dass "vernachlässigbare Mengen" an Verunreinigungen erlaubt sind, solange alle Grenzwerte eingehalten werden.



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Inhalt

» Kaum zu glauben, dass die Idee der Wärmeversorgung ...
» Für eine Zentralheizung werden oft mehrere ...
» Förster und Waldexperte Peter Wohlleben aus ...
» Wir haben 15 Produkte als Sackware eingekauft ...
» Mögliche Luftbelastung durch Stickoxide. Die ...
» Preise für Einblasware - Auch die Preise für ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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