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ÖKO-TEST Oktober 2015
Test
Krill- und Algenölkapseln
Ge-krillt
Krill- und Algenölkapseln

Krill ist Nahrung für Wale, Pinguine - und in Fischfarmen. Wegen hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren ist das Öl des kleinen Krebses aber auch begehrt für Nahrungsergänzungsmittel. Die Nachfrage bleibt nicht ohne Folgen für die Ökologie der Antarktis. Dabei brauchen wir die Produkte nicht.

ÖKO-TEST Oktober 2015
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Schneeweiße Eisberge, kristallklare Gewässer, glückliche Pinguine: Auf den Bildern der Verpackungen von Krillölkapseln ist die Welt der Antarktis noch in Ordnung. Doch Landschaft und Fauna am südlichsten Punkt der Erde sind schon lange nicht mehr so ungetrübt. Der Klimawandel sorgt dafür, dass die Eismassen, vor allem auf der westlichen Halbinsel, zurückgehen. Umweltschützer blicken mit Sorge auf das empfindliche ökologische Gleichgewicht. Bedroht sind nicht nur Wale, Robben und Pinguine, sondern auch das wichtigste Glied in der Nahrungskette der Antarktis: der Krill.

Die Winter in der Südpolarregion werden kürzer. Die höheren Temperaturen lassen nicht mehr so viel Packeis um den Kontinent herum entstehen wie noch in früheren Jahrzehnten. Schlecht für den garnelenförmigen Krebs, denn er kommt durch die langen dunklen Winter, indem er das in den Sonnenmonaten entstandene Phytoplankton abweidet, winzige kleine Algen, die sich unten am Packeis festsetzen.

Ein weiteres Problem, das dem bis zu sechs Zentimeter kleinen Krebs zusetzt: Seit den 1970er-Jahren wird Krill von den Industriestaaten gefischt. Seitdem Fischfarmen ihn als ergiebiges Nahrungsmittel entdeckt haben, wächst die Nachfrage. Über die Hälfte des gefangenen Krills geht nach Norwegen. Konzerne wie Aker Biomarine verfügen über hochtechnisierte Schiffe. Zu Fischfutter verarbeitet und tiefgekühlt landet er in den Lachsaquakulturen im skandinavischen Norden, fast am anderen Ende der Welt.

Ob die Bestände an Krill stabil sind oder schwinden, ist derzeit nicht eindeutig geklärt. So kritisiert etwa die zum Schutz der Antarktis gegründete Organisation ASOC (Antarctic and Southern Ocean Coalition), dass es seit dem Jahr 2000 keine valide Erhebung mehr gegeben habe. Meeresbiologen des Alfred-Wegener-Instituts Bremerhaven, die mit dem Forschungsschiff Polarstern in der Antarktis unterwegs waren, sehen eine Abnahme.

"Das Problem ist nicht der Gesamtbestand, sondern die lokale Überfischung", erklärt der Meeresbiologe Dr. Volker Siegel vom Hamburger Thünen-Institut für Seefischerei. Er forscht seit Jahrzehnten zum Thema Krill. "Die Fischer fangen immer näher vor Pinguin- und Robbenkolonien. Sie fischen dort, wo sie sich auskennen, in Landesnähe, wo die Vorkommen vorhersehbar für sie sind. Große Krillschwärme gibt es auch im offenen Meer, aber dort sind die Strömungen weniger berechenbar." Deswegen fordert der Meeresbiologe: "Es müssen auch mal ganze Gebiete geschlossen werden."



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Inhalt

» Schneeweiße Eisberge, kristallklare Gewässer, ...
» Fischfarmen sind zwar die Hauptabnehmer des ...
» ÖKO-TEST hat neun Krillölprodukte eingekauft, um ...
» Unnötige Aromen: Einem Drittel der Produkte sind ...
» Kaum Verunreinigungen: Zumindest in einer ...
» Vegetarische Alternative - Seit 2003 ist in ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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