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11. Mai 2010
Bauer oder Discounter?
Transport der Waren
Transport der Waren

Der Weg zum Supermarkt ist nur ein Aspekt

Lidl, Aldi, Edeka und Co. liegen meist recht zentral, doch den Weg zum Einkaufsmarkt legen die meisten Deutschen mit dem Auto zurück.
Bild: Edeka


Gehen alle anderen besser in den Discounter? Auch nicht die pauschal richtige Lösung. Zwar liegen Lidl, Aldi, Edeka, Penny und Co. in Städten meist recht zentral und können notfalls auch zu Fuß oder mit dem Rad erreicht werden. Doch wer auf einen der dazugehörigen Parkplätze fährt, stellt fest: die Fahrradständer bleiben leer, um die Autostellplätze wird hingegen gerangelt.

Zugleich muss der Transport der Lebensmittel in die Geschäfte berücksichtigt werden. Die Supermärkte und Discounter bewirken "hohe ökologische Belastungen, da Lebensmittel über große Entfernungen transportiert werden", sagt Martin Demmeler vom alternativen Energiedienstleister Green City Energy. Eine Studie aus dem Hause Rewe, für die die CO2-Belastung und in diesem Zusammenhang die Transportkilometer bei der Erzeugung von einem Schälchen Erdbeeren der Marke Best Alliance Früherdbeeren analysiert wurden, zeigt: Zuerst werden die Erdbeerpflanzen über eine Entfernung von rund 660 Kilometer in einem 20-Tonnen-Lkw von Segovia nördlich von Madrid nach Huelva transportiert. Die PET-Schalen, in die die fertigen Früchte dort verpackt werden, haben nochmals eine Strecke von 750 Kilometer von Valencia nach Huelva hinter sich. Die Transportstrecke von Huelva ins Rewe-Zentrallager nach Achern in Süddeutschland, die die mit Erdbeeren voll gepackten Schalen (500 Gramm) dann zurücklegen, beträgt weitere 2.224 Kilometer. Bei der Verteilung in Deutschland in die Märkte werden schließlich nochmals bis zu 700 Kilometer fällig. Macht für ein Pfundschälchen Erdbeeren: 4.334 Kilometer.



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Inhaltsverzeichnis

» Übersicht
» Ein Idyll? - Der Ausflug auf den Hofladen
» Schlechte Bilanz - Eine Tonne Blech für zehn Kilo Lebensmittel
» Transport der Waren
» Ökologische Sicht - Regionales Sortiment ist Trumpf
» Schön und gut ... - Wie sieht es mit der Qualität der Waren aus?
» Pestizidbelastung - Heimische Produkte sind im Vorteil
» Bio-Betriebe und Kleinerzeuger - Auch sie können die Umwelt belasten

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.


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