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26. März 2010
Photovoltaikmodule
So haben wir getestet
Photovoltaikmodule

Der Einkauf
Mit dem Test beauftragten wir die PHOTON Laboratory in Aachen, ein Mitglied der PHOTON-Gruppe, unter deren Dach auch die Solarfachzeitschrift PHOTON erscheint. Das Testinstitut hat insgesamt 15 verschiedene Photovoltaikmodule mit monokristallinen und polykristallinen Zellen eingekauft, da diese die größte Marktbedeutung haben, darunter wichtige deutsche, aber auch ausländische Marken, vor allem aus China. Leider waren zur Zeit des Einkaufs die Module einiger Hersteller nicht erhältlich, sodass einige Marken wie Solarworld und Conergy im Test nicht vertreten sind.

Die Leistungsprüfung
Ob die Photovoltaikmodule in Ordnung sind und die versprochene Leistung bringen, kann bereits ein Schnelltest auf dem Versuchsstand zeigen, den wir an jeweils zwei Exemplaren durchführen ließen. Dabei wird zunächst die maximale Leistung der Module unter Standardtestbedingungen mit dem Sonnensimulator gemessen, denn auch die Angaben der Hersteller werden auf diese Weise ermittelt. Daraus können weitere Kennwerte abgeleitet werden. Da die Sonne aber nicht immer intensiv mit 1.000 Watt pro Quadratmeter scheint, wurde die Einstrahlung im Test in Stufen bis auf 100 Watt pro Quadratmeter gedrosselt, um zu prüfen, wie viel Strom die Zellen unter diesen ungünstigen Bedingungen noch liefern. Auch bei Wärme erzeugen die Module weniger Strom als bei den moderaten Temperaturen im Prüfstand. Für den Laien ist es kaum zu glauben, dass die Erträge geringer werden, wenn die Sonne so richtig aufs Dach knallt. Mithilfe des Temperaturkoeffizienten, der ebenfalls ermittelt wurde, berechneten wir, um wie viel die Leistung bei 70 Grad Celsius abnimmt – und diese Temperatur ist bei Sonneneinstrahlung auf dem Dach durchaus realistisch. Außerdem verfügt das PHOTON-Testlabor über die Möglichkeit, die Module auf Schäden hin gewissermaßen zu „durchleuchten“: Bei Anlegen einer elektrischen Spannung leuchten die Zellen durch die Abstrahlung von Photonen im nicht sichtbaren infraroten Spektralbereich, was durch eine Elektrolumineszenzkamera aufgenommen werden kann. Dadurch werden Auffälligkeiten oder gar Defekte sichtbar, wie feine Risse, Brüche und Verunreinigungen der Zellen. Diese können bei nicht mehr intakten Stellen bereits jetzt die Leistung der Module mindern, bei kleineren Beschädigungen aber künftig. Auch die Bilder einer Thermografiekamera leisten bei der Begutachtung der Qualität gute Dienste.

Markt und Preise
Wir haben auf die Angabe von Preisen verzichtet, weil diese ständig in Bewegung sind und von der Größe des Angebots am Markt und auch von der Abnahmemenge abhängen. Außerdem fallen sie regional unterschiedlich aus, in den Solarhochburgen wie in Süddeutschland sind die Module teurer. Wer eine Solaranlage einbauen will, bekommt vom Installateur/Solateur ein Angebot über die ganze Anlage, wobei die Preise für die einzelnen Module oft nicht ausgewiesen werden. Jeder Installateur kalkuliert die Endpreise anders. Modulpreise werden pro Watt oder Kilowatt angegeben. Das von uns beauftragte PHOTON-Testinstitut hat die Module bei einer Abnahmemenge von zwei Stück Anfang 2010 zu Preisen zwischen 1,39 und 2,15 Euro pro Watt bei Großhändlern eingekauft, zuzüglich Mehrwertsteuer. Dabei lagen die chinesischen Module eher im unteren, die europäischen im oberen Bereich des Preissegments.

Die Bewertung
Weil es bei Photovoltaikmodulen in erster Linie darum geht, wie viel Strom sie produzieren, sind die Ergebnisse der Leistungsmessung Grundlage unserer Bewertung. Abgewertet wurden etwa unterdurchschnittliche Leistungen und Mängel wie ausgefallene Zellen. Dabei legten wir den Mittelwert der beiden getesteten Exemplare zugrunde. Wenn der Hersteller auch eine negative Leistungstoleranz angibt, sodass die Module also von vornherein weniger als die Nennleistung bringen können, werten wir das unter Weiteren Mängeln ab. Denn er könnte die Zellen auch positiv sortieren, wie es andere Produzenten machen.




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Inhaltsverzeichnis

» Übersicht
» Standardtest - Voll geflasht
» Elektrolumineszenzaufnahme - Helligkeitsunterschiede
» Thermografie - Wärmestrahlung

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.

Mehr vorhanden
» mehr ÖKO-TEST Testverfahren anzeigen

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