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Jahrbuch Kleinkinder 2015
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Schulranzen
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Schulranzen

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Jahrbuch Kleinkinder 2015
» Produkte anzeigen (10)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ J1501 ] anzeigen

Wir haben acht Anfängerranzen eingekauft. Neben der klassischen Tornisterform sind auch Ranzen dabei, die einem Trekkingrucksack ähneln, ein Modell hat abgesehen von Boden und Rücken eine weiche Rucksackform. Außerdem im Einkaufskorb: zwei echte Schulrucksäcke für die etwas fortgeschritteneren Schüler.

Das Testergebnis

Die Gebrauchseignung: Während die reflektierenden Flächen für die Nachterkennung bei den Anfängerschulranzen weitgehend vorhanden sind, fehlen die grellen Neonflächen bei drei Einsteigermodellen gänzlich. Der McNeill Ergo Light Trekking ist durch sein helles Design jedoch noch halbwegs sichtbar. Unverständlich, dass hier offensichtlich ein gefälligeres Aussehen im Vordergrund steht. Nach Aussagen einiger Hersteller liege das am Kaufverhalten der Eltern: Die der Schulranzennorm DIN 58124 entsprechenden Modelle mit den orangefarbenen fluoreszierenden Materialien würden immer weniger gekauft. Dabei sind gerade diese Flächen für die meisten Tage im Jahr am wichtigsten. Bei den zwei Schulrucksäcken sind nur mininale Reflektorflächen vorhanden. Doch auch ältere Kinder sollten bei Dunkelheit von Autofahrern gesehen werden. Auch wenn diese Produkte nicht der Norm unterliegen, sehen wir das kritisch.

Die meisten Ranzen und Rucksäcke sind gut zu handhaben und zu tragen. Nicht zufrieden waren unsere Tester jedoch mit dem Leder Wolf Anfängerranzen aus Baumwolle. Er hat lediglich zwei gleich große Innenfächer, aber kein Fach für schwere Bücher, damit diese ergonomisch sinnvoll nah am Rücken getragen werden können. Hinzu kommt, dass Rückenpolster und die zu schmalen Schultergurte nicht ergonomisch geformt und gepolstert sind, sodass Ranzen und Riemen wahrscheinlich in vielen Fällen drücken werden. Auch beim McNeill Ergo Light Trekking wurde das harte Rückenpolster bemängelt.

Die Ranzen von Fredy Zwenger und Leder Wolf sowie der Scout Mega Starship können einem durchschnittlichen Regenschauer nicht viel Widerstand entgegensetzen. Sie wiesen nach dem Test im Innern feuchte Stellen auf. Gar nicht regendicht sind die beiden Schulrucksäcke. Hier drang durch die Reißverschlüsse deutlich Wasser ein. Alle Produkte ließen sich jedoch auch nach der Feuchteprüfung noch gut und dauerhaft belasten. Und nur die Marken Der Die Das und McNeill zeigten im Dauertest leichte Schwächen beim Verschluss.

Die Inhaltsstoffe: Bis auf den Take it Easy Schulrucksack London New Tattoo mit minimalen Reflektoren sind alle Produkte stark mit Schadstoffen belastet. Meist bestehen die Reflektormaterialien aus PVC, doch oft sind auch andere Teile wie die Klarsichthüllen für den Stundenplan oder gar eines der Hauptmaterialien aus den problematischen chlorierten Verbindungen. Leider ist die wirklich PVC-freie "Bio-Schultasche" von Leder Wolf, der Anfängerranzen aus Baumwolle 435, unterm Strich nicht besser als die Konkurrenz. Bei diesem Modell ist die hormonell wirkende Substanz Dibutylzinn das Hauptproblem. Diese Verbindung ist mittlerweile in hohen Konzentrationen verboten, die allerdings noch deutlich über unseren Abwertungsgrenzen liegen. Schade - denn grundsätzlich begrüßt ÖKO-TEST die Bemühungen von Leder Wolf um ökologische Materialien.

Ansonsten sind bei den Schadstoffen vor allem bedenkliche Phthalate zu nennen, die im Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken. Einige davon sind in Babyprodukten und Kinderspielzeug bis auf Restgehalte verboten. Überwiegend sind die Hersteller auf eine andere, aber ebenfalls bedenkliche Phthalatverbindung und auf Ersatzweichmacher ausgewichen, die jedoch noch nicht ausreichend erforscht sind. Auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und phosphororganische Verbindungen wurden in fast allen Produkten nachgewiesen.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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