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Turn- und Gymnastikmatten, Yoga

Wer regelmäßig zum Yoga oder Pilates geht, kauft sich irgendwann auch seine eigene Matte. Die klassischen Varianten aus Kunststoff und Latex haben’s leider meist ganz schön in sich. Auf Nummer sicher geht man nur mit Schur- und Baumwolle.

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Welche Matte ist die richtige? Wer viele Bewegungen oder Asanas im Stehen macht, braucht vor allem eine rutschfeste Unterlage, die auch recht dünn sein kann. Wer eher ruhigere Yogavarianten bevorzugt, bei denen man viel sitzt oder liegt, tut das meist lieber auf einer etwas dickeren Matte.

Geht’s abends nach der Arbeit auf dem Rad ins Yogastudio, wird man sich die Anschaffung einer Kautschukmatte wohl überlegen: Sie wiegt wesentlich mehr als das Standardkunststoffmodell.

Pilatesmatten sind in der Regel etwas dicker als Yogamatten. Das tut Steiß und Rücken, die bei den Übungen in Anspruch genommen werden, gut, ist aber kein Muss. "Auf alten Aufnahmen von Josef Pilates aus den 50er-Jahren lagen die Teilnehmer direkt auf dem Boden - das ging auch", sagt Verena Geweniger, Chefin des deutschen Pilatesverbands.

Wer sich in Yoga- und Pilatesgeschäften umsieht, landet in einer Welt voller violett-, umbra- und altroséfarbenen Produkten, Hosen aus Bio-Baumwolle, Yogi-Tees und Räucherstäbchen. Viele Produkte werden als eco, öko, umweltfreundlich beworben. Wir wollten wissen, welche Materialien für den, der draufliegt, empfehlenswert sind, und haben 15 Varianten aus verschiedenen Kunststoffen, Kautschuk, Kork, Baum- und Schurwolle, eingekauft.

Das Testergebnis

Die meisten Yoga- und Pilatesmatten stecken voller Schadstoffe. Gerade mal drei Modelle verdienen die Note "sehr gut", zwei davon bestehen aus zertifizierter Bio-Baumwolle und Schafschurwolle. Für alle, die eine klassische Kunststoffmatte suchen, können wir nur mit einem "sehr guten" Unterleger dienen - der Nike Yoga Mat. Die restlichen Modelle schneiden bestenfalls mit "befriedigend", häufig wesentlich schlechter ab.

Kunststoffmatten gibt es in zwei Varianten. Zum Teil arbeiten die Hersteller mit thermoplastischen Elastomeren, TPEs, die ohne Weichmacher auskommen, zum Teil mit einer Kombination aus PVC und Weichmachern. Die gute Nachricht: statt fiesen, teils verbotenen Phthalaten werden inzwischen Weichmacher wie DEHT eingesetzt, die als weniger problematisch gelten. Ganz besonders leichte Unterlagen bestehen aus EVA. Der aufgeschäumte Kunststoff kann allerdings fruchtschädigendes Formamid enthalten - bei der Reebok Yogamatte Performance ist genau das der Fall. Ein weiteres unerwünschtes Nebenprodukt aus der Kunststoffherstellung ist 2-Phenyl-2-propanol, bei dem man befürchtet, dass es Allergien auslösen kann. Es wurde in der EVA Yogamatte von Hansson und der Yogistar Yogimat Kork - die nicht nur aus Kork besteht, sondern eine Kunststoffunterseite hat - nachgewiesen. In etlichen Kunststoffmatten stecken polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die im schlimmsten Fall krebserregend sein können.

Bis auf die Kansho Yoga-Matte von Grüne Erde, deren rutschfeste Unterseite mit Latex beschichtet ist, enthalten alle Kautschukmatten erhöhte Gehalte an krebserregenden Nitrosaminen, zum Teil in Kombination mit nitrosierbaren Vorstufen, aus denen sich Nitrosamine bilden können. Die Eco Yoga Ecomat enthält darüber hinaus Latexproteine, die Allergien auslösen können.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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