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ÖKO-TEST März 2014
Test
Produkte "made in Germany"
Doppelte Staatsbürgerschaft
Produkte

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ÖKO-TEST März 2014
» Produkte anzeigen (72)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ M1403 ] anzeigen

Frau Schmidt kommt in Russland gut an. Das Waschmittel wurde speziell für den russischen Markt erfunden - weil deutsch klingende Produktnamen beim Kunden für mehr stehen: für Qualität, Langlebigkeit, Zuverlässigkeit. Das soll bei Schreibwaren von Erich Krause, Anzügen von Kanzler oder Altstein-Bier ebenfalls funktionieren.

Auch die deutsche Industrie wirbt gerne mit "made in Germany". Denn beim Kunden weckt es nicht nur das Gefühl, ein gutes, durchdachtes Produkt zu kaufen, sondern auch die Hoffnung, dass es hierzulande unter einigermaßen akzeptablen Arbeitsbedingungen hergestellt wurde. Burladingen ist nun mal nicht Bangladesch.

Gleichzeitig hat sich langsam herumgesprochen, dass selbst in Produkten, die als "made in Germany" beworben werden, ein gehöriger Anteil an China oder Polen stecken kann. Und ist es in einer globalisierten Welt nicht ganz normal, dass komplette Bauteile aus dem Ausland zugekauft oder Fertigungsprozesse in Länder mit günstigeren Arbeitslöhnen ausgelagert werden?

Eine feste Regelung, ab wann ein Produkt als "made in Germany" beworben werden kann, gibt es nicht. Lediglich aus Gerichtsurteilen lassen sich Hinweise ableiten. Zuletzt legten die Richter des Düsseldorfer Oberlandesgerichts die Sache sehr frei aus: Was zählt, sei die allgemeine Verkehrserwartung, also das, was der durchschnittliche Verbraucher von einem Produkt erwartet. Bei einem Besteckset, auf dem ein "made in Germany" prangt, darf demnach das Messer nicht aus China stammen. Und bei einem Kondom genügt es nicht, dass es in Deutschland eingesiegelt, kontrolliert und verpackt wurde, erklärten die Richter des Oberlandesgerichts Hamm.

Auch der Zollkodex der EU bietet Herstellern Orientierung. Entscheidend für die Herkunftsbezeichnung ist demnach der Ort, an dem das Produkt der "letzten wesentlichen Be- und Verarbeitung" unterzogen wurde.

Die EU-Kommission möchte das schon länger verschärfen, bisher ohne Erfolg. Anfang 2013 wurden nun im Produktsicherheits- und Marktüberwachungspaket neue Pläne vorgestellt: Die Herkunftsbezeichnung soll zur Verpflichtung werden. Und was als Ursprungsland gilt, soll der Zollkodex regeln. Ziel des Ganzen ist es, die Produktsicherheit zu verbessern - eine bessere Rückverfolgbarkeit soll es der Marktüberwachung leichter machen, für sichere Produkte zu sorgen.



» weiter auf der nächsten Seite

Inhalt

» Frau Schmidt kommt in Russland gut an. Das Waschmittel ...
» Die Industrie läuft gegen diese Pläne Sturm. ...
» Einige Fälle für die doppelte ...
» Beweise, bitte! Wir haben bei den Herstellern ...
» Ja zu Deutschland - Wer online nach ...
» Die Bewertung - Bewertet wurde zum einen, wie ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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