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ÖKO-TEST Februar 2013
Test
Risikolebensversicherungen, Unisextarife
Am Ende gewinnen immer...
Risikolebensversicherungen, Unisextarife

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ÖKO-TEST Februar 2013
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Bisher waren viele Versicherungen, zum Beispiel die Renten- und die Krankenversicherung, für Frauen teurer als für Männer. Die Assekuranzen haben dies damit begründet, dass Frauen länger leben und somit mehr Leistungen erhalten. Dagegen kam die Risikolebensversicherung für das weibliche Geschlecht günstiger. Die Police zahlt im Todesfall an die Hinterbliebenen - und die Herren der Schöpfung sterben statistisch gesehen nun mal früher als die Frauen.

In der neuen Versicherungswelt sollten nun die einen mehr zahlen, die anderen entsprechend weniger. Das wäre für die Versicherungen allerdings nur ein Nullsummenspiel. Was liegt da näher, als die neue Tarifstruktur für eine allgemeine Beitragserhöhung zu nutzen. Diese Befürchtung hatte auch die EU-Kommission und die Versicherer daher gemahnt, die neuen Unisextarife sollten nicht mit Mehrkosten einhergehen.

ÖKO-TEST hat jetzt nachgeprüft, ob die Mahnung gewirkt hat und insgesamt 72 Risikolebensversicherungen für Nichtraucher und Raucher von 36 verschiedenen Anbietern untersucht, die Anfang 2013 bereits ihre Unisexprämien veröffentlicht hatten. Die Bisexprämien hatten wir bereits im September 2012 ermittelt. Erhoben wurden die Prämien für eine 20 Jahre laufende Absicherung von 250.000 Euro für eine(n) 30-jährige(n) kaufmännische(n) Angestellte(n), die/der nicht übergewichtig ist und keine gefährlichen Hobbys hat.

Das Testergebnis

Im Durchschnitt teurer: Nichtraucher - ob Frau oder Mann - zahlen nach den neuen Unisextarife aktuell im Durchschnitt knapp 200 Euro pro Jahr. Vorher lag die Prämie für Frauen bei rund 155 Euro und für Männer bei rund 219 Euro. Insgesamt zahlt ein Paar heute also rund fünf Prozent mehr. Für Raucher - Frau oder Mann - gilt aktuell ein jährlicher Zahlbeitrag von fast 414 Euro. Vorher zahlten Frauen 309 und Männer 453 Euro. Ein rauchendes Paar würde nach Unisex im Schnitt somit rund 8,7 Prozent mehr zahlen. Zahlbeiträge sind zudem nicht garantiert. Sie entstehen, weil die Versicherer die Überschüsse, die durch Risikogewinne und Zinsen entstehen, sofort mit dem Beitrag verrechnen. Die garantierten maximalen Höchstbeiträge liegen deutlich höher - und die Tendenz ist ganz ähnlich wie bei den Zahlbeiträgen. Unterm Strich gewinnen also die Versicherer, weil die Prämien nun insgesamt höher liegen. Die Assekuranzen begründen dies mit einem Sicherheitszuschlag, weil sie nicht wissen, wie viele Kunden sie vom jeweiligen Geschlecht künftig gewinnen. Verbraucherschützer kritisieren das Verhalten hingegen. "Unter dem Deckmäntelchen des Unisex die Prämiensumme insgesamt zu erhöhen, ist ein Schlag ins Gesicht der Verbraucher", sagt Axel Kleinlein vom Bund der Versicherten (BdV) aus Hamburg.



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Inhalt

» Bisher waren viele Versicherungen, zum Beispiel die ...
» Frauen zahlen viel mehr, Männer wenig weniger: ...
» Das Risiko soll begrenzt werden. Gleichzeitig ...

Ergänzung

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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