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ÖKO-TEST Dezember 2012
TestFernseher, LCD-Bildschirm
Sieh mal da!
Fernseher, LCD-Bildschirm

ÖKO-TEST hat in Kooperation mit der Fachzeitschrift Chip LCD-Fernseher getestet. Was ihre Bildqualität angeht, können sich alle sehen lassen. Beim Stromverbrauch lohnt es sich allerdings, genau hinzusehen.


Der Röhrenfernseher ist Geschichte. Bis 2016 sollen nach Zahlen des Branchenverbands Bitkom nur noch in zwei Prozent aller Haushalte solche Exemplare zu finden sein. Die Zukunft gehört eindeutig dem Flachbildfernseher. Gründe gibt es viele. Größerer Bildschirm, besseres Bild - und endlich hochauflösendes HD-Fernsehen empfangen können.

HD steht für High Definition und messerscharfe Bildqualität. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern gibt’s HD ohne Aufpreis, bei den Privaten muss man zusätzlich ein paar Euro drauflegen. Empfangen kann man HD-Fernsehen über Kabel und Satellit, wer mit Antenne (DVB-T) fernsieht, muss ein bisschen tricksen (siehe "TV-Glossar für Einsteiger).

HD ist nicht zu verwechseln mit digitalem Fernsehen, auch wenn die Umstellung von analog auf digital durchaus einen kleinen Qualitätssprung beim Bild ausmachen kann. Via Antenne gibt’s schon seit Jahren nur noch digitale Signale, seit dem 30. April 2012 übertragen auch Satelliten die Signale nur noch digital.

Die neuen Flachen übertragen die Bilder in einer höheren Frequenz und mit mehr Bildzeilen und Pixeln. Somit wird das Bild klarer, schärfer. Grundsätzlich hat man die Wahl zwischen LCD- und Plasmabildschirmen. Plasmabildschirme sind in der vergangenen Zeit etwas ins Hintertreffen geraten, auch wenn sie gute Bildqualität zum guten Preis liefern. Das liegt vor allem am hohen Strombedarf. Fernseher mit Plasmatechnik schaffen selten eine Energieeffizienzklasse, die besser als B ausfällt. Bei LCD hingegen ist A inzwischen fast schon Standard, erste Geräte schaffen sogar schon die Klasse A+. Das liegt vor allem am Einsatz von Leuchtdioden (LED) für die Hintergrundbeleuchtung, sie machen konkurrenzlos effizient aus Strom Licht.

Trotz großer Bildschirme müssen die neuen Geräte also nicht unbedingt Stromfresser sein. Wenn sie nicht gerade Heimkinogröße haben, sind sie mit großer Wahrscheinlichkeit sogar sparsamer als die alten Röhren. Das liegt auch daran, dass die Empfangsgeräte für Satelliten- oder Kabel-TV, die ziemliche Stromfresser sein können, meist integriert sind.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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