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ÖKO-TEST Jahrbuch Kosmetik für 2013
» Produkte anzeigen (14)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ J1212 ] anzeigen

Weniger ist mehr - und mit besonders "wenig" werben inzwischen auch die Hersteller auf ihren Verpackungen. Viele Produzenten verzichten auf Mineralöl, Farbstoffe, Konservierungsmittel, auf allergieverdächtige Duftstoffe und ätherische Öle. Allerdings sind diese Werbeversprechen auch mit Vorsicht zu genießen: Eine Rezeptur ohne Mineralöl kann immer noch Silikone enthalten und der Hersteller so an hochwertigen natürlichen Ölen und Fetten sparen. "Frei von synthetischen Duftstoffen" heißt: Es kann noch immer Parfüm drin sein und auch aus der Natur können problematische Duftstoffe kommen.

Auch von all den Gütezeichen und Labeln auf den Verpackungen sollte man nicht allzu viel erwarten. Etliche Label sind selbst gebastelt und verbindliche Regeln sucht man vergebens. So heißt "dermatologisch getestet" lediglich, dass es Tests gegeben hat, nicht aber wie diese ausgegangen sind. Ist die "Hautverträglichkeit dermatologisch bestätigt", kann man zumindest davon ausgehen, dass bei den Tests keine Hautreaktionen bei den Probanden aufgetaucht sind. Wobei man natürlich meist nicht weiß, ob es sich um Probanden mit Problemhaut handelte.

Ärgerlich ist auch die Bewerbung einer Creme oder Lotion als "hypoallergen", da die Bezeichnung Verbraucher in einer Sicherheit wiegt, die einfach nicht gegeben ist. Der Begriff ist rechtlich nicht geschützt und bei keinem kosmetischen Produkt kann ausgeschlossen werden, dass es Bestandteile enthält, die allergische Reaktionen hervorrufen können.

Selbst der Branchenverband IKW (Industrieverband Körperpflege und Waschmittel) hat sich schon vor Jahren gegen das Ausloben von Kosmetika als "hypoallergen" ausgesprochen. Dennoch findet sich der Hinweis weiterhin auf Kosmetik - die nicht nur auf Wickeltischen landet, sondern auch im Pflegearsenal von Erwachsenen, die glauben, ihre sensible Haut damit besonders sanft pflegen zu können.

Wir haben Babylotionen eingekauft, um zu prüfen, ob trotz vollmundiger Versprechen nicht doch der ein oder andere Problemstoff enthalten ist. Unter den 14 Testprodukten finden sich große Namen und günstige Eigenmarken, Naturkosmetikprodukte und Konventionelles.

Das Testergebnis

Bei fast allen Lotionen im Test kann man ohne Sorge zugreifen. Sie enthalten keine aggressiven Konservierungsmittel und keine problematischen Duftstoffe. Eine Lotion bekam allerdings das schlechteste Testurteil "ungenügend", eine ist nur "gut".

Hypoallergen? Wir sind da skeptisch. Ausgerechnet von der teuersten Lotion im Test, der Eau Thermale Avène Feuchtigkeitsmilch Pédiatril, müssen wir abraten: Die Lotion, die ausschließlich über Apotheken vertrieben wird, enthält das halogenorganische Konservierungsmittel Chlorphenesin. Es gibt Hinweise darauf, dass dieser Stoff zu Hautirritationen führen kann. Darüber hinaus stecken in der Rezeptur PEG/PEG-Derivate, die als Emulgatoren eingesetzt werden, um Wasser und Fett zu verbinden - auf der Haut können sie aber dafür sorgen, dass diese durchlässiger für Fremdstoffe wird.

Noch immer wird mit Parabenen konserviert. Zur Konservierung der günstigsten Körperlotion im Test, der Ream 4 Your Baby Babymilk, wurden Butyl- und Propylparabene eingesetzt. Diese Stoffe stehen im Verdacht, wie ein Hormon zu wirken, im Tierversuch zeigten sie sich als fortpflanzungsgefährdend. Daher hat das wissenschaftliche Beratergremium der EU im Dezember 2010 empfohlen, die Höchstkonzentrationen dieser längerkettigen Parabene in Kosmetika erheblich zu minimieren.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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