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ÖKO-TEST November 2012
TestDie besten Mittel gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit
Hauptsache gesund
Die besten Mittel gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit



Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort ..." Wären Erkältungsviren musikalisch, gehörte dieses alte Hannes-Wader-Lied bestimmt zu ihren Lieblingsstücken. Denn die Erreger grippaler Infekte lieben kurze Wege. Wachsende Städte mit immer mehr Menschen auf engem Raum bereiten ihnen leichtes Spiel. Nach jedem Niesen eines Erkälteten schweben sie auf kleinsten Schleimhautpartikeln durch die Luft, die die Nahestehenden einatmen. Oder sie landen über die vor den Mund gehaltene Hand auf Türklinken, Haltegriffen, Lichtschaltern. Von dort holt sich der noch Gesunde die Viren an die Finger, mit denen er sich vielleicht die Augen reibt oder in der Nase bohrt - und schwupps ist der nächste Wirt erreicht. Kein Wunder also, dass in Familien Erkältungen oft reihum gehen.

Mehr als 200 verschiedene Erkältungsviren sind bekannt, hinter jedem dritten banalen Infekt stecken unbekannte Erreger. Mit ihrer Vielfalt und ihrer Vorliebe dafür, sich äußerlich immer wieder ein wenig zu verändern, schaffen sie es immer wieder, unser Immunsystem zu überlisten und sich auf Schleimhäuten in Nase, Rachen und Bronchien einzunisten. Doch trotz der großen Erregervielfalt laufen Erkältungen nach einem recht einheitlichen Muster ab: Sie kommen drei Tage, bleiben drei Tage und gehen drei Tage. Der Grund: Mensch und Virus haben sich im Laufe der Evolution aneinander gewöhnt. Würde der Eindringling seinen Wirt dahinraffen, bliebe er selbst auch auf der Strecke. So aber leidet der Mensch nur vorübergehend, niest und hustet, verteilt den Erreger in seiner Umgebung und sorgt so für dessen Fortbestehen.

Hat so ein Virus erst einmal den nächsten Wirt erreicht, bedarf es nur noch ein paar günstiger äußerer Umstände und die Erkältung nimmt ihren Lauf. Der Namensgeber Kälte trägt erst in diesem Moment zur Erkrankung bei. Denn um in der kalten Jahreszeit Wärmeverlust zu vermeiden und um sich vor dem Auskühlen zu schützen, verengt der Körper die äußeren Blutgefäße - auch die in der Nase, deren Funktion es ist, die eingeatmete kalte Luft zu erwärmen. Auf einer abgekühlten Schleimhaut verlaufen aber auch die Abwehrreaktionen langsamer und das Virus hat Zeit, sich einzunisten. Kalte Füße deuten an, dass die Erkältung ihren Lauf genommen hat und die Abwehr bereits läuft. Per Schüttelfrost wird die Körpertemperatur hochreguliert, was zum einen einigen wärmeempfindlichen Viren bereits den Garaus macht und zum anderen die Abwehrmaschinerie in Gang setzt.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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