Freizeit & Technik
Test Wanderstiefel
Testmethoden: Wasserdichtheit Gesamtschuh: gemäß dem Verfahren der technischen Lieferbedingungen der Bundeswehr, Anforderung: größer/gleich 180 Minuten; Schuh wird auf einen Kunstfuß aufgezogen und in einem Gehsimulator befestigt; die Prüfvorrichtung befindet sich in einer Wanne, die so weit mit Wasser gefüllt wird, dass der Wasserspiegel 1-2 cm über den Sohlenrand des ungebogenen Schuhs reicht; Gehsimulator wird in Gang gesetzt; Prüfung endet nach drei Stunden; während des Prüflaufs wird der Schuhinnenraum ständig mit Widerstandsmessung akustisch auf Wasserdurchtritt hin überwacht; zusätzlich kann der Schuhinnenraum in regelmäßigen Abständen mithilfe eines Endoskops kontrolliert werden. Biegeverhalten Laufsohle: nach DIN EN ISO 17707. Scheuerversuch (Martindale): in Anlehnung an DIN EN ISO 12947-2 / DIN EN 13520; 51.200 Scheuertouren trocken, 12.800 Scheuertouren nass. Zinnorganische Verbindungen (untersucht wurde eine Mischprobe aus den eingesetzten Materialien [innen und außen] zu gleichen Teilen, ohne Außensohle/Laufsohle): NA-DDTC, ETOH, Hexan, NABET4, GC-AED. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (untersucht wurde eine Mischprobe aus den eingesetzten Materialien [innen und außen] zu gleichen Teilen, ohne Außensohle/Laufsohle): GC-MSD; 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe im Produkt, Schwermetalle (alle Materialien der Produkte): Röntgenfluoreszenzanalyse. Azo-Farbstoffe (textile Teile, Leder): Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung. Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Juni 2004); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-4, Prüfung nach vorhergehender Extraktion DIN EN 14362-2 (Juni 2004); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-3, Prüfung nach DIN ISO/TS 17234 für Leder; bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006); 1. Methode: GC/MS, 2. Methode: TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine; Bestimmungsgrenze: 5 mg/kg. Phthalate, Ersatzweichmacher, phosphororganische Verbindungen, Phenol, o-Phenylphenol (in repräsentativer Mischprobe ohne Außensohle/Laufsohle): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung; bei Phenolwerten größer 100 mg/kg: weiter mit Migration in Anlehnung an DIN EN 71-10:2006, Messung von Phenolen mittels HPLC-FLD. Chlorkresole (Leder): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Chrom VI (Leder): Elution gemäß EN-ISO 17075, fotometrische Bestimmung des Chrom-VI-Gehalts. Lösliches Antimon (textile Teile): Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung. Elementbestimmung mittels ICP-MS.
Test Schlafsäcke
Testmethoden: Untersucht wurde sofern nicht anders angegeben eine repräsentative Mischprobe aus Schlafsack und Kompressionssack (und, sofern mitgeliefert, aus der Unterlage). Gegebenenfalls Aufschlüsselung der Mischproben und Analyse der Einzelmaterialien. Aromatische Amine: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Juni 2004). Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-4 Prüfung nach vorhergehender Extraktion DIN EN 14362-2 (Juni 2004). Bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006). Bestimmungsgrenze 5 mg/kg; per GC/MS und TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Optische Aufheller: Qualitativer Nachweis in Einzelteilen (UV-Licht). Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NABEt4, GC-AED. Phthalate, weitere Weichmacher, phosphororganische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Halogenorganische Verbindungen, die nicht auf Fluor basieren: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle. Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe (im Produkt): Nachweis in Einzelteilen, Röntgenfluoreszenzanalyse. Nickel (nur in blanken Reißverschlüssen): Elution mittels saurer Schweißlösung, Elutionsdauer 1 Woche, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Antimon (sofern Polyester / weitere Kunstfasern in der Füllung / Fütterung enthalten sind): Elution mittels saurer Schweißlösung, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Blei: Röntgenfluoreszenzanalyse. Weitere Substanzen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Fluorverbindungen (nur bei Produkten mit Hinweis "wasserabweisend" oder "nimmt keine Feuchtigkeit auf"): SSS (Gleitfunkenspektroskopie), wellenlängendispersive Röntgenfluoreszenzanalyse, Messung an der Oberfläche mit einer Sättigungsdicke von 1,2 µm, HPLC/MS/GC/MS. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Test Ohrstöpsel
Testmethoden: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe, Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse. Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED (Analyse ohne Filter). Phthalate/andere Weichmacher/phosphororganische, phenolische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung (Analyse ohne Filter).
Schalldämmungsmessungen: Hörschwellenmessung in Anlehnung an EN ISO 4869 und 13819-2, Frequenzen zwischen 63 Hz - 8 kHz. Abweichungen: Prüfung an 8 Probanden mit und ohne Gehörschutzstöpsel, Einsatz der Stöpsel durch die Probanden nach Lesen der Anleitung ohne Dichtigkeitsprüfung durch Fachpersonal. Beurteilung der Streuung der Schalldämmwerte über alle Probanden: Streuung rechnerisch ermittelt aus dem Mittelwert der Standardabweichung über alle Frequenzen plus der zugehörigen Standardabweichung.
Tragegefühl nach 15 Minuten beurteilt durch 10 Personen. Tragegefühl nach 3 Stunden/beim Schlafen beurteilt durch 5 Personen (Schulnotensystem). Gebrauchshinweise/Reinigung: beurteilt durch 5 Personen. Ohrstöpsel einsetzen und entfernen: beurteilt durch 10 Personen. Deklarationsprüfung: EN 352-2.
Test Mousepads
Testmethoden: Untersucht wurden, falls nicht anders angegeben, repräsentative Mischproben der Mousepads. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA). Phthalate, weitere Weichmacher, phosphororganische Verbindungen, Phenole, Acetophenon, 2-Phenyl-2-propanol: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Phenol (bei Werten größer 100 mg/kg): Migration in Anlehnung an DIN EN 71-10:2006, Messung von Phenolen mittels HPLC-FLD. Nitrosamine und nitrosierbare Vorstufen (in Latexprodukten): EDIN 12868 1999-12, 24 h Migration 40 Grad Celsius. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: GC-MSD, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Schwermetalle: RFA, bei positivem Quecksilberbefund weitere Bestimmung im belasteten Material. Chrom-VI: Eluation gemäß EN-ISO 17075 "Bestimmung des Chrom-(VI)-Gehalts in Leder", Fotometrische Bestimmung des Chrom VI-Gehaltes. Antimon, Quecksilber (falls positiv): Elution mittels saurer Schweißlösung, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Formamid: GC/MS nach Extraktion. Aromatische Amine: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung, Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Juni 2004); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-4, Prüfung nach vorhergehender Extraktion DIN EN 14362-2 (Juni 2004); Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-3, Prüfung nach DIN ISO/TS 17234 für Leder; bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006); GC/MS, TLC; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine; Bestimmungsgrenze 5 mg/kg. Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts.
Test Vibratoren und anderes Sexspielzeug
Testmethoden: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe, Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA). Analyse der Teile mit Körperkontakt/die eingeführt werden: Phthalate, weitere Weichmacher, phosphororganische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: GC-MSD, getestet auf 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Latexproteine (nur in Latexmaterial): Lowry modifiziert (nach EN 455-3). Nitrosamine/nitrosierbare Amine (nur Latexmaterial): EDIN 12868-1999-12 (Migrationsdauer: Liebeskugeln 4 h, Vibratoren 1 h).
Bauen & Wohnen
Test Gartenmöbel aus Tropenholz
Testmethoden: Holzart (Botanische Gattung): Makroskopische und lichtmikroskopische Bestimmung der Holzarten; lichtmikroskopische Analysen an 15 bis 20 µm dicken Mikrotomschnitten in den drei anatomischen Schnitt richtungen transversal, tangential und radial; Vergleich der mikroskopischen Strukturmerkmale der untersuchten Muster mit herbarbelegten Vergleichspräparaten. Inhaltsstoffe: Weichmacher, Holzschutzmittel: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung, Probenentnahme von Holzoberfläche (2-3 mm). Schwermetalle im Holz, Rostschutz (legierte Metallteile): Röntgenfluoreszenzanalyse.
Test Rindenmulch
Testmethoden: Untersucht wurde die Originalsubstanz, falls nicht anders angegeben. Trockensubstanz: DIN ISO 11465. Volumengewicht feucht: VDLUFA-Methodenbuch Bd. 1/A13.2. Cadmium: DIN EN ISO 11885 (E22) 1998. Holzanteil/Körnung: nach GGS.
Test Rollrasen
Testmethoden: Pflanzenschutzmittel (Originalsubstanz): Mischprobe aus Boden und Gras (im Fall von Pflanzenschutzmitteln ohne Zulassung zur Absicherung Probe aus Gras); a) LC-MS/MS-Screening: ASU § 64 LFGB L00.00-113; b) Phenoxycarbonsäuren: saure Extraktion, LC/MS/MS. Schwermetalle im Boden (Trockensubstanz): 5-6 äquidistante Querstreifen à 10 cm aus Rolle entnommen, luftgetrocknet, Pflanze mit Wurzel abgetrennt, Königswasseraufschluss nach DIN ISO 11466 / DIN EN 13657; a) nach DIN EN ISO 11885; b) Quecksilber: nach DIN EN 1483-E12-4; c) Uran: nach DIN EN ISO 17294-2. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (Trockensubstanz): PAK-Verbindungen nach EPA, nach DIN EN 18287, 05/2006. Rasenqualität: 3 Fertigrasenstücke, nach Anlieferung direkt ausgerollt und sorgfältig gewässert. Fertigrasenmaße: nach DIN 18917 (2002), Rasen und Saatarbeiten, 5.4 Anforderungen Fertigrasen; Richtlinie DRV, Punkt 1. Aufwuchshöhe: nach DIN EN 12233 (2003), Bestimmung der Schnitthöhe bei Naturrasen; Messungen 2 Tage nach Anlieferung mithilfe einer Polystyrolplatte (Gewicht 110 g), fünf Messungen je Fertigrasenstück. Schäldicke: fünf Messungen je Fertigrasenstück, nach DIN 18917 (2002), Rasen und Saatarbeiten, 5.4 Anforderungen Fertigrasen; DIN 18035 Teil 4, Sportplätze-Rasenflächen, 4.7.2. Fertigrasen. Filzaufbau: fünf Messungen je Fertigrasenstück, nach DIN EN 12232 (2003), Bestimmung der Filzdicke bei Naturrasen; DIN 18035 Teil 4, Sportplätze-Rasenflächen, 4.7.2 Fertigrasen; Richtlinie DRV, Punkt 3. Visuelle Bewertung der Schnittkanten: Richtlinie DRV, Punkt 3. Deckungsgrad: nach DIN EN 12231 (2003), Bestimmung der Bodendeckung bei Naturrasen; in Anpassung an die Fertigrasengröße wurde ein Gitter 30 x 30 cm verwendet; bei der Bewertung von Deckungsgrad und Pflanzenbestand wurden die ausgezählten Werte visuell auf die gesamte Probenfläche korrigiert. Pflanzenbestand: nach DIN 18917 (2002), Rasen und Saatarbeiten, 5.4 Anforderungen Fertigrasen; RSM (2012), Gebrauchsrasen-Spiel und Sport (2.3); DIN EN 12231 (2003), Bestimmung der Bodendeckung bei Naturrasen. Bodenart: Fingerprobe.
Test Torffreie Blumenerde
Testmethoden: Untersucht wurde die Originalsubstanz, falls nicht anders angegeben. Torfgehalt, stoffliche Zusammensetzung: botanische Analyse nach DIN 11540 2005-4 (der Tongehalt in der botanischen Analyse ist der Gehalt, der sensorisch erfassbar ist). Trockensubstanz: DIN ISO 11465. Volumengewicht feucht: VDLUFA-Methodenbuch Bd. 1 / A13.2. pH-Wert: VDLUFA-Methodenbuch Bd. 1 / A5.1.1 (1991). Salzgehalt, Leitfähigkeit: VDLUFA-Methodenbuch Bd.1 / A10.1.1 (1991). N-löslich, Amonium-N, Nitrat-N: VDLUFA Methodenbuch Bd. 1 / A6.1.4 (2000) sowie CAT, VDLUFA-Methodenbuch Bd. 1 / A13.1.1 (1997). Phosphat, Kalium: CAL, VDLUFA-Methodenbuch Bd. 1 / A6.2.1.1 (1997) sowie CAT, VDLUFA-Methodenbuch Bd. 1 / A13.1.1 (1997). Magnesium: CaCl2, VDLUFA-Methodenbuch Bd. 1 / A6.2.4.1 (1991). Spurenelemente: CAT, VDLUFA-Methodenbuch Bd. 1 / A13.1.1 (1997): Natrium, Eisen, Mangan, Kupfer, Bor, Zink. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (Trockensubstanz): DIN ISO 18287, 05/2006: Summe PAK (EPA), Analyse in der Gesamtfraktion nach DIN ISO 11277 2002-08. Schwermetalle (Trockensubstanz): DIN EN ISO 11885 (E22) 1998: Blei, Cadmium, Nickel, Zink, Chrom, Kupfer; DIN EN 1483-E12-4: Quecksilber. Artfremde Bestandteile (Trockensubstanz): BGK Bd. 2 / C 1. Unkrautbesatz: VDLUFA-Methodenbuch Bd. 1 / A13.5.2 (2004). PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: DIN EN 14582 / DIN 51727 (B) / DIN CEN/TS 15289.
Test Fertigparkett
Testmethoden: Inhaltsstoffe: VOC: EPZ-Messung mit Thermodesorption-GC/MS nach 24 h. Alle nicht näher identifizierbaren Verbindungen wurden als Toluoläquivalent berechnet. Formaldehyd: HPLC-DAD nach Desorption. Die Angaben in µg/m³ beziehen sich auf einen Raum von 4 m x 3 m x 2,5 m und eine Luftwechselzahl von 0,5/h, zugrunde gelegt wurde eine Produktoberfläche von 12 m². Schwermetalle, PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Praxisprüfung: Die Parkettelemente wurden entsprechend der DIN EN 13489 als Typ 4 eingestuft. Überprüft wurden jeweils drei Parkettelemente. Breitenabweichung: Methode: DIN EN 13647. Vertikaler Kantenversatz zwischen den Elementen: DIN EN 13647, Kapitel 6.7.4. Abweichung der Rechtwinkligkeit: DIN EN 13647, Kapitel 6.6.1. Quer- und Längskrümmung über das Element: Methode: DIN EN 13647, Kapitel 6.7.1 und Kapitel 6.7.2. Messung der Nutzschichtdicke: Bestimmung mit einem optischen Mikroskop mit Digitalkamera DCM 130 E und Bildbearbeitungssoftware ScopePhoto; es wurde jeweils ein Prüfkörper mit den Abmessungen 50 mm mal jeweilige Paneelbreite entnommen; an dem Prüfkörper wurden zwölf Messpunkte ermittelt (je vier Messpunkte links, mittig und rechts) und daraus der Mittelwert gebildet. Vergleich der gemessenen Nutzschichtdicke mit Deklaration am Produkt, im Onlinekatalog oder auf Produktdatenblatt.
Test Stichsägen
Testmethoden: Praktische Prüfungen: 1. Technische Daten: Herstellerangaben. Gerätegewicht (ermittelt): Gerät mit Netzleitung, ohne Zubehör und Sägeblatt. 2. Funktionsprüfungen: Schnittgeschwindigkeit für Sägen in 38 mm dicken Küchenarbeitsplatten mit und ohne Pendelhub, Vorschubkraft 25 N. Dauerhaftigkeit (Lebensdauer): 24 Stunden im Aussetzbetrieb mit 1,1-facher Bemessungsspannung und anschließend 24 Stunden mit 0,9-facher Bemessungsspannung. Ein Betriebszyklus umfasst eine Einschaltdauer von 100 s und eine Ausschaltdauer von 20 s, wobei die Ausschaltzeiten in die geforderte Betriebsdauer einbezogen wird (nach EN 60745-1, Abschnitt 17). Geräuschemission: Schalldruckpegel LpA im Abstand von 0,7 m mit Betriebsbedingungen gemäß EN 607045-2-11.
Handhabung: Paneltest mit 5 Testern. Subjektive Beurteilung der Ergonomie und Praxistest anhand eines Fragebogens. Bewertung: Schulnotensystem von sehr gut (1) bis mangelhaft (5). Für die Praxisbeurteilung wurden Schnitte in 30 mm dicke, beschichtete Küchenarbeitsplatten und in 4 mm dickes Stahlblech (Baustahl) ausgeführt. Sägen in Holz wurde - wo vorhanden - mit Spanreißschutz. Die Beurteilung der Gebrauchsanleitung erfolgte durch einen Experten anhand eines Fragebogens. Allgemeines: Für Sägearbeiten in Holz wurden Sägeblätter von Bosch, Typ T111C Basic for Wood, und für Arbeiten in Metall Sägeblätter von Bosch, Typ T118B Basic for Metall, jeweils für alle Geräte verwendet.
Material: polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): GC-MS; Probenvorbereitung und Messung gemäß der Untersuchungsmethode für das GS-Zeichen ZEK 01.2-08; getestet wurde auf 24 PAK nach EU/EPA/JECFA im weichen Griffmaterial. Phthalate: Bestimmung der sechs in Babyartikeln und Kinderspielzeug reglementierten Phthalate sowie Diisobutylphthalat mittels GC-MSD im weichen Griffmaterial, Extraktion vgl. Methoden PAK. Weitere Mängel: Bromierte Flammschutzmittel: Untersuchung der Leiterplatten der Ladegeräte auf bromierte Substanzen mittels EDRFA. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Bestimmung des Chlorgehalts mittels EDRFA.
Test Arbeitshandschuhe
Testmethoden: Untersucht wurde, sofern nicht anders angegeben, eine repräsentative Mischprobe der Arbeitshandschuhe. Gegebenenfalls Aufschlüsselung der Mischproben und Analyse der Einzelmaterialien. Halogenorganische Verbindungen: Extraktion der Probe im Soxhlet mit Reinstwasser. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle. Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom. Microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse. Chrom-VI (Leder): Elution gemäß EN-ISO 17075, fotometrische Bestimmung des Chrom-VI-Gehalts. Phthalate/Ersatzweichmacher/phosphororganische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Chlorphenole/Chlorkresole/Chlorparaffine (Leder): GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Polyzyklische aromatische Verbindungen (Leder, Beschichtungen, Neopren): 25 PAK nach EU/EPA/JECFA; GC-MSD. Dibutylzinn/Tributylzinn/weitere zinnorganische Verbindungen (Leder, Beschichtungen, Neopren): NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Aromatische Amine: § 64 LFGB 82.02-2 ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Juni 2004); § 64 LFGB 82.02-4 nach vorhergehender Extraktion DIN EN 14362-2 (Juni 2004); § 64 LFGB 82.02-3 Prüfung nach DIN ISO/TS 17234 für Leder; bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-9 (September 2006); 1. Methode GC/MS, 2. Methode TLC, zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Bestimmungsgrenze 5 mg/kg. Dispersionsfarbstoffe: § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005). Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Formaldehyd (Leder): § 64 LFGB B 82.02-1 nach DIN EN ISO 17226-2. Latexproteine (Latexbeschichtungen): Lowry modifiziert nach EN 455-3. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Test Dachdämmstoffe
Testmethoden: Schwermetalle/Bor: Totalaufschluss in der Mikrowelle; Elementbestimmung mittels ICP-MS. Halogenorganische Verbindungen: Elution mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur; Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Phosphororganische und bromierte Flammschutzmittel: GC/MS nach Extraktion. Flüchtige organische Verbindungen (VOC): Messung mit Thermodesorption-GC/MS; Umrechnung auf ein Raumvolumen von 30 m³, Produktoberfläche Zwischensparrendämmung = 14,39 m² (10,5 % Holzanteil) bzw. Aufsparrendämmung = 16,08 m², Luftwechselzahl 0,5/h: HPLC/DAD nach EPZ-Messung auf DNPH-Kartusche und Elution nach 24 h; Umrechnung auf ein Raumvolumen von 30 m³ (siehe oben). Treibgase: Headspace-GC/MS. Mikrobiologie/lebensfähige Pilze und Bakterien: von drei verschiedenen Stellen; ein Teil der Mischprobe wurde in einem sterilen 500-ml-Erlenmeyerkolben eingewogen, in sterilem Verdünnungspuffer mit Tween 80 suspendiert, geschüttelt und in Zehnerschritten verdünnt; vom Originalansatz und von der 1. Verdünnungsstufe wurden jeweils mit 0,1 ml auf je drei und von der 2. und 3. Verdünnungsstufe jeweils 0,1 ml auf je einen der folgenden Nährböden plattiert: DG 18-Agar (mit Chloramphenicol), Malzextrakt-Agar (mit Chloramphenicol) und CASO-Agar (mit Cycloheximid); die Nährböden wurden bei 24 ± 0,5 °C inkubiert und nach 3, 6 und 10 Tagen ausgewertet (Zählung und morphologische Differenzierung mit Stereolupe und/oder Mikroskop). Mikrobielle Gesamtbelastung der Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen: Folienkontaktproben aus sechs verschiedenen Bereichen der Materialien, nach Anfärbung mit Lactophenolblaulösung lichtmikroskopische Untersuchung in bis zu 1.000-facher Vergrößerung.
Wärmeschutz: Erforderliche Dämmstärke: Berechnung für den Standardfall Zwischensparrendämmung (Holzanteil 10,5 %) bzw. den Sonderfall Aufsparrendämmung, wo konstruktiv notwendig, jeweils ohne Lattung/Beplankung. Simulationsrechnung sommerlicher Wärmeschutz, maximal erreichte Temperatur der Raumluft, empfundene Temperatur: Instationäre Berechnungen am Beispiel eines Musterhauses mit Schrägdach unter Verwendung eines Gebäudesimulationsprogramms, welches die Stoffwerte Wärmeleitfähigkeit, Rohdichte und Wärmekapazität berücksichtigt, Darstellung der Ergebnisse auszugsweise für die Zeit vom 30. August bis 6. September eines Testreferenzjahres, dessen Daten im Mittelfeld der Klimazonen liegen; Gebäude: nicht unterkellertes zweigeschossiges Reihenmittelhaus mit ausgebautem Dachgeschoss in Massivbauweise, Hausbreite 6 m, Haustiefe 11 m, Fensteranteil: 10 % der Wohnraumfläche, Fensterqualität Uw = 1,1 W/(m²K) und g = 0,6; Dach: Sparrendach mit Zwischensparrendämmung (Standardfall) bzw. Aufsparrendämmung (Sonderfall, wo konstruktiv notwendig), Sparrenhöhe an erforderliche Dämmstoffdicke angepasst zuzüglich eventuell notwendiger Hinterlüftung, sofern diese feuchtetechnisch nicht verzichtbar ist, Sparrenabstand 76 cm, Sparrenbreite 8 cm (Sparrenanteil 10,5 %), Dachinnenseite einlagig mit 12-mm-Gipskartonplatte beplankt, Dachneigung 30°, First in Ost-West-Richtung, gesamter Dachaufbau mit Dämmung U = 0,2 W/(m²K); Randbedingungen: stündliche Wetterdaten für Lufttemperatur, Sonneneinstrahlung, Windgeschwindigkeit aus einem Testreferenzjahr, in welchem die Daten für die Jahresmitteltemperaturen und Sonneneinstrahlung im Mittelfeld der Klimazonen für Deutschland liegen; Berechnung des günstigsten Falls für alle Dämmstoffe: Mindestluftwechsel mit erhöhter Nachtlüftung zwischen 22 und 6 Uhr, Fenster tagsüber verschattet.
Test Lackfarben
Testmethoden: Isothiazolinone: Homogenisieren des Probenmaterials; Extraktion einer Originalprobe und einer mit MIT, MCI und BIT aufgestockten Probe mit Acetonitril im Ultraschallbad; Filtration des Extrakts durch Membranfilter; Trennung, Identifizierung und Quantifizierung mittels HPLC/DAD bei unterschiedlichen Wellenlängen. Halogenorganische Verbindungen: a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Schwermetalle: Totalaufschluss in der Mikrowelle, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Flüchtige organische Verbindungen (VOC): GC/MS nach Extraktion mit Dichlormethan; alle nicht näher identifizierbaren Verbindungen wurden als Toluol-Äquivalent berechnet. Dimethylaminoethanol: LC-MS/MS nach Extraktion mit Methanol. Dichte (falls nicht deklariert): Wägung eines auf 20 °C temperierten definierten Volumens. Formaldehyd/-abspalter: in Anlehnung an VdL-RL 03. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Test LED-Lampen
Testmethoden: Vergleich Glühlampe: Getestet wurde folgendes Modell: Philips Standardlicht 60 W. Helligkeit im Vergleich zur Glühlampe/Beleuchtungsstärke: Lichtintensitätsmessungen unter alltäglichen Bedingungen in Pendelleuchte (innen weiß); Messung in 50 cm Abstand unter der Lampenspitze, Mittelwert von 2 Prüflingen. Restleuchtkraft nach 3.000 Stunden: Messungen (in Lumen) der neuen Lampe nach 100 und 3.000 Betriebsstunden in der Ulbrichtkugel. Angabe der Restleuchtkraft in Prozent zur gemessenen Helligkeit nach 100 h. Leistungsabfall bei 0 °C: Messung in einer Klimakammer und Aufzeichnung der relativen Beleuchtungsstärke bei 0 °C und bei 22 °C; Angabe des eingepegelten Dauerwerts bei 0 °C in Prozent bezogen auf 22 °C; die Lampen wurden vor der Messung einige Stunden bei der jeweiligen Temperatur vorgelagert. Qualität der Lichtfarbe/Farbverteilung: Messung von Lichtspektrum, Farbwiedergabeindex und Farbtemperatur mit einem Spektralradiometer Avantes AvaSpec-2048-USB2 nach 60 min. Brenndauer in der Ulbrichtkugel. Flimmern: niederfrequentes Lichtflimmern als Folge des Netzanschlusses und höherfrequentes Lichtflimmern als Folge der lampenintegrierten Elektronik; Messung unter alltäglichen Bedingungen bei Raumtemperatur 20 °C, Maximalwerte nach 10 Minuten Einbrennzeit und 360°-Drehung in 30 cm Abstand; Hintergrund im Testraum < 1 lx, kein Flimmern. Lebensdauer (frühzeitiger Ausfall von Testexemplaren): jeweils zwei Testexemplare; bisher erreichte Prüfdauer > 3.200 Stunden; Prüfzyklus: 165 Minuten ein, 15 Minuten aus, rund um die Uhr. Schaltfestigkeit: Anzahl erreichter Schaltzyklen von jeweils zwei Prüflingen; bisher erreichte Schaltfestigkeit > 30.000 Schaltzyklen; Prüfzyklus 1 Minute ein, 5 Minuten aus, rund um die Uhr. Elektrosmog: Messung unter alltäglichen Bedingungen bei Raumtemperatur 20 °C, Maximalwerte nach 10 Minuten Einbrennzeit und 360°-Drehung in 30 cm Abstand; in Anlehnung an TCO-Qualitätsstandard für Computerbildschirme (5 - 2.000 Hz: 10 V/m bzw. 200 nT, 2 - 400 kHz: 1 V/m bzw. 25 nT) in abgeschirmter Tischstehlampe mit geschirmter Fassung und geschirmter Zuleitung; Hintergrund im Testraum: 5 - 2.000 Hz < 1 V/m bzw. < 20 nT, 2 - 400 kHz < 0,1 V/m bzw. < 1 nT. Temperatur der Leuchtmitteloberfläche: berührungslose Messung der maximalen Temperatur auf der Leuchtmitteloberfläche nach mindestens 10 Minuten Einbrennzeit unter alltäglichen Bedingungen in einer Fassung ohne Reflektor bei Raumtemperatur 23 °C. Berechnung Energieeffizienz: 1. Energieersparnis im Vergleich zur Glühlampe bei gleicher Helligkeit: Grundlage sind die Ergebnisse Helligkeit im Vergleich zur Glühlampe, gemindert um den Helligkeitsverlust nach 3.000 Stunden; aus der gemessenen Leistung (Watt) errechnet sich der jährliche Stromverbrauch, der nötig wäre, um die gleiche Helligkeit wie die Vergleichsglühlampe zu erzielen, und daraus die (finanzielle) Ersparnis bei einem Strompreis von 23,2 Cent pro Kilowattstunde; in die Berechnung fließt die angegebene Lebensdauer ein. 2. Anzahl der Jahre, bis LED-Lampe sich amortisiert hat: Kosten, die eine Glühlampe verursacht (Energieverbrauch und Anschaffung) im Vergleich zu Stromersparnis durch LED-Lampe. Bromierte Flammschutzmittel, PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.




















