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ÖKO-TEST Jahrbuch für 2013
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Blumenerde, torffrei
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Blumenerde, torffrei

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ÖKO-TEST Jahrbuch für 2013
» Produkte anzeigen (10)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ J1210 ] anzeigen

Teile einer Leiche liegen in deutschen Gärten. Sie liegen in Beeten, Blumentöpfen, in Terrakottakübeln und Balkonpflanzkästen. Wenn Torf in Beet oder Topf steckt und nicht im Moor, wo er Bestandteil eines der faszinierendsten Öko-Systeme der Welt ist, dann ist er Teil einer Leiche - dem Moor. Denn um Torf abzubauen und daraus Substrate für Tomaten, Tulpen oder Thymian zu mischen, muss ein Moor entwässert werden. Und damit hört es auf, ein intaktes, ein lebendes Moor zu sein.

In den zurückliegenden drei Jahrhunderten hat sich darüber kaum jemand den Kopf zerbrochen. Wenige sahen Moore als schützenswerte Naturgebiete und Lebensräume von Sonnentau, Hochmoorgelbling, Wollgras und Kreuzotter an. Zudem sind intakte Moore gewaltige Kohlenstoffspeicher. Ein natürliches funktionierendes Moor ist mit Wasser gesättigt wie ein vollgesogener Schwamm. Oben wachsen die grünen Triebe der Torfmoose, unten sterben sie ab, werden aber nicht zersetzt, da im sauerstoffarmen Untergrund Bakterien und Pilze nicht überleben. Da die abgestorbenen Pflanzen unter Luftabschluss als Torf konserviert bleiben und nicht abgebaut werden, entweicht kein Kohlendioxid in die Atmosphäre. Solange im Moor ausreichend Wasser vorhanden ist und der Torf nicht mit Sauerstoff in Kontakt kommt, bleibt der Kohlenstoff gespeichert. Auch wenn Mikroorganismen in intakten Mooren beim Abbau organischer Substanz unter Ausschluss von Sauerstoff klimawirksames Methan freisetzen, heben sich die Klimawirksamkeit des zurückgehaltenen Kohlendioxides und des freigesetzten Methans meist gegenseitig auf. Naturnahe Moore sind also klimaneutral oder sogar Stoffsenken, wenn mehr gespeichert als emittiert wird.

Laut dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit werden in Deutschland pro Jahr rund zwölf Millionen Kubikmeter Torf eingesetzt, davon etwa zwei Millionen Kubikmeter in Freizeitgärten. Dabei ist vielen Konsumenten der Zusammenhang von Moorsterben, Kohlendioxidemission und Torfabbau nicht bewusst.



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Inhalt

» Teile einer Leiche liegen in deutschen Gärten. Sie ...
» Wir haben zehn torffreie Blumenerden eingekauft ...
» Gar nicht natürlich - Polyzyklische ...
» Pflanzen brauchen Stickstoff zum Wachsen. Nun ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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