Startseite
Facebook - ÖKO-TEST gefällt mir
Twitter @oekotest
Google+
YouTube
Mobile Webseite aufrufen
oekotest.de: RSS-Feed

 
Startseite
 
 
KinderKosmetikGesundheitBauenErnährungGeldFreizeit

Übersicht Kinder / Baby / Familie
Testberichte aus dem Archiv
ÖKO-TEST Jahrbuch für 2013
Test
Matratzen, Kinder
Bettgeschichten
Matratzen, Kinder

Hinweis!Neuer Artikel vorhanden

ÖKO-TEST Jahrbuch für 2013
» Produkte anzeigen (13)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ J1210 ] anzeigen

Kinder schlafen - solange alles glattläuft - erheblich länger als ihre Eltern. Da kommt der Schlafunterlage eine besondere Bedeutung zu.

Auch im Zusammenhang mit dem plötzlichen Säuglingstod geht es immer wieder um Matratzen: Zahlreiche Hersteller werben damit, dass ihre Matratzen über Röhren oder Kanäle verfügen, die die ausgeatmete Luft des Kindes nach unten abtransportieren sollen. Viele Eltern sind verunsichert. Laut Experten gibt es jedoch keine Studien, die belegen, dass Luftkanäle im Matratzenkern den plötzlichen Kindstod verhindern. Sie könnten sogar den gegenteiligen Effekt haben: Das Kind atmet die verbrauchte Luft wieder zurück ein. Ohnehin ist die "Rückatmung" der eigenen, mit Kohlendioxid angereicherten Atemluft für die Kleinen nur dann ein Problem, wenn sie in Bauchlage schlafen, wovon Experten aber dringend abraten. Stattdessen sollte man Babys zum Schlafen auf den Rücken legen.

Wichtig fürs Kind ist außerdem, dass die Schlafunterlage schadstofffrei ist. Wir haben 13 Modelle eingekauft und einem umfangreichen Check unterzogen.

Das Testergebnis

Fünf Matratzen schneiden mit "sehr gut" ab, drei mit "gut". Mit fünf Modellen waren wir allerdings nicht zufrieden: Fragwürdige Auslobungen auf den Produkten und das schädliche Halbmetall Antimon trüben die Bilanz.

"Wirkt der gefährlichen CO2-Überversorgung entgegen", schreibt Aro Artländer auf seiner Non Plus Ultra-Matratze. Andere Anbieter behaupten, das "CO2-Rückatmungsrisiko" werde durch ihr Produkt "erheblich reduziert" (Julius Zöllner) oder der "Risikofaktor Rückatmung" (Schlaraffia) verringert. Solche unsachlichen und unzureichend belegten Aussagen werten wir ab. Auch die Hersteller konnten uns entweder keine Studien vorlegen oder zumindest keine, die uns restlos davon überzeugt haben, dass "vertikale Röhrensysteme" oder "belüftete Babynoppen" das Risiko des plötzlichen Kindstods senken können. "Ob die Kinder auf einer herkömmlichen oder einer teureren Matratze mit speziellen Luftkanälen schlafen, spielt nach derzeitigem Kenntnisstand keine Rolle", sagt Dr. Ulrich Fegeler, Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, "entscheidend ist, dass Babys nicht in Bauchlage schlafen." Sinnvoller als überflüssige Werbeaussagen wäre der Hinweis, dass man ein Baby zum Schlafen auf den Rücken legen sollte. Einen solchen haben wir nur auf einer Matratze gefunden (Schlaraffia).

Aus acht Matratzen lösten sich erhöhte Mengen giftigen Antimons. Antimonverbindungen können Haut und Schleimhäute reizen und belasten außerdem das Abwasser.

Alvi und Breckle versilbern ihre Matratzen. Ob als Nano- oder Mikrobeschichtung - Silber als Hightechzugabe wird aufgrund einer Reihe von Aspekten problematisch gesehen: Es besitzt zwar eine antimikrobielle Wirkung. Durch seinen verbreiteten Einsatz in Alltagstextilien droht jedoch der medizinische Nutzen des Edelmetalls im Kampf gegen Keime untergraben zu werden. "Ganz besonders bei Kinderprodukten raten wir den Herstellern, auf den Einsatz von Silber zu verzichten", sagt Professor Bernd Schäfer vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), "es gibt noch eine Reihe von ungeklärten Fragen, sodass wir mögliche gesundheitliche Risiken noch nicht abschätzen können."

Seit Anfang der 90er-Jahre ist die Verwendung von Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) in Deutschland verboten. Hersteller Aro Artländer und Schlaraffia bedrucken ihre Produkte trotzdem mit dem Slogan "FCKW-frei" und geben damit vor, besonders umweltfreundlich zu sein. Unserer Meinung nach darf mit so einer Selbstverständlichkeit nicht geworben werden. Dies gilt auch für andere gesetzliche Bestimmungen wie die Einhaltung der Bedarfsgegenständeverordnung oder der EU-Chemikalienverordnung REACH.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



Mehr Artikel zu diesem Themengebiet
Testbericht
Babybodys: Nicht ganz einleuchtend
Testbericht
Tragehilfen: Hängepartien
Testbericht
Schüler-Apps: Was geht App?
Testbericht
Beißringe: Ring frei!
Testbericht
Pflegeprodukte: Weniger ist mehr
Testbericht
Stilleinlagen: Auslaufmodelle
Testbericht
Hochstühle: Kein Zappelphilipp mehr
Testbericht
Matschhosen: Zerreißprobe
Testbericht
Babytees: Auch nur mit Wasser gekocht
Testbericht
Kindersonnenschutzmittel: Sonnensch(m)utz

Ungesunde Ernährung: Wie viel Süßes darf es sein?
Die unsichtbare Gefahr im Kinderzimmer
Vegan für Kinder: Groß werden ohne tierische Produkte
Gut gemeint, aber …
Wenn Eltern Kügelchen geben …: Homöopathie für Kinder

Leserfrage: Keuchhustenimpfung für werdende Großeltern
Leserfrage: Babywässer auch nicht auf Dauer keimfrei
Leserfrage: Erziehungsbeistand beantragen
Leserfrage: Besser keine Matratzen mit Zonen für Kinder
Leserfrage: Tragehilfe für Babys mit Blick nach vorn?


 Kinder / Baby / Familie
TestberichteNachwirkungenThemenNewsLeserfragen
Online-ShopGewinnspielHefteServiceImpressum
ÖKO-TEST Juli 2017
 
Tests
Neueste Testberichte
 News
+ + + 20. Juli 2017 + + +
Gefragt – geantwortet: Sind Anmelde- oder Aufnahmegebühren bei Kindertagesstätten erlaubt? » News lesen
+ + + 12. Juli 2017 + + +
Hasskommentare und diskriminierende Sprache gegenüber Minderheiten sind im Internet häufig zu finden. Sobald Kinder das Internet nutzen, sind sie ein Thema. Was sollte man als Eltern tun? » News lesen
+ + + 07. Juli 2017 + + +
In Baden-Württemberg hat sich eine Familie an frischer, unbehandelter Ziegenmilch mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) angesteckt. Nach aktuellem Kenntnisstand schützt eine FSME-Impfung auch vor einer Ansteckung über Nahrungsmittel. » News lesen
+ + + 12. Mai 2017 + + +
Lebensmittelinfektionen durch Listerien und Toxoplasmoseerreger sind für die meisten Menschen harmlos. In der Schwangerschaft können sie aber dem ungeborenen Kind schaden. Eine Übersicht des Fachinformationsdienstes AID hilft weiter. » News lesen
» mehr News anzeigen


Tweets von @oekotest


 Aktuelle Themen
Die unsichtbare Gefahr im Kinderzimmer
Die unsichtbare Gefahr im Kinderzimmer - Elektrosmog wird von manchen nicht als Gefahr wahrgenommen. Doch die Risiken einer dauerhaften Bestrahlung sind nicht zu unterschätzen. Gerade im Kinderzimmer gilt: Öfter mal den Stecker ziehen. » Artikel lesen
Wie viel Dreck ist gesund?
Wie viel Dreck ist gesund? - Wenn ihr Kind ständig krank ist, fragen sich Eltern oft, ob es eine Abwehrschwäche hat. Dabei ist der Körper der Kleinen in der Lage, sich vor vielen Krankheitserregern selbst wirksam zu schützen. Doch erst einmal muss er lernen, sich zu verteidigen. » Artikel lesen
Virtuelle Erziehungsberatung
Virtuelle Erziehungsberatung - Professionelle Hilfe gibt es seit Jahren auch online. Das Netz hat sich als Anlaufstelle für ratsuchende Eltern und Jugendliche etabliert – anonym, unmittelbar, ohne lange Wartezeiten. Die virtuelle Beratung hat Vorteile, aber sie stößt auch an Grenzen. » Artikel lesen
Getreidebreie
Getreidebreie - 19 verschiedene Getreidebreie haben wir getestet. Die als Getreidebrei vermarkteten Produkte können Eltern schnell zubereiten und lecker aufpeppen. Aber sind die Produkte auch frei von Schadstoffen? Leider nicht immer. » Artikel lesen
» mehr Themen anzeigen

  An den Seitenanfang gehen
ÖKO-TEST vorbeugender Verbraucherschutz seit 1985 - unabhängig, objektiv, wissenschaftlich
ÖKO-TEST Juli 2017
ÖKO-TEST Juli 2017

Preis: 4.50 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
» Abo / ePaper
Das Kosmetik und Wellness-Super-Paket
Das Kosmetik und Wellness-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Kosmetik 2017
Ratgeber Kosmetik 2017

Preis: 7.50 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
Das Rund ums Haus-Super-Paket
Das Rund ums Haus-Super-Paket

Preis: 24.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Bauen 2017
Ratgeber Bauen 2017

Preis: 7.50 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
ÖKO-TEST Archiv DVD 2016
ÖKO-TEST Archiv DVD 2016

Preis: 19.80 €

» DVD kaufen
Bereiche & Rubriken
Kinder / Familie
Kosmetik / Mode
Gesundheit / Medikamente
Bauen / Wohnen
Essen / Trinken
Geld / Versicherung
Freizeit / Technik / Tiere


Aktuelles
Hefte im Überblick
Neueste Tests
ÖKO-TEST Verlag
Wir über uns
Kontakt
Impressum
Jobs bei ÖKO-TEST
Fragen zu ÖKO-TEST
Label-Verstöße
Unsere Testverfahren
Investor Relations


Presse
Presse / Handel
Unsere Services
Datenschutz
Service
Newsletter
RSS Feed
Media
Mediadaten
ÖKO-TEST Label
MUM Kundenzeitung


social media
Gewinnspiel
facebook
twitter
google +
Forum


Online-Shop
Neue Hefte im Shop
Print-Abo
ePaper-Abo
ePaper-Ausgaben
Sparpakete
ARCHIV DVD



© ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt am Main