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ÖKO-TEST Jahrbuch für 2013
Test
Äpfel
Kein Sündenfall
Äpfel

Gute Nachrichten für Apfelliebhaber: Die meisten Früchte sind frei von problematischen Rückständen. Nur bei Kaufland, Netto und Real waren wir nicht ganz so mit der Qualität zufrieden.

ÖKO-TEST Jahrbuch für 2013
» Produkte anzeigen (11)» Testergebnisse abrufen» Heftinhalt [ J1210 ] anzeigen

Im Rennen um das beliebteste Obst der Deutschen hat der Apfel die Nase vorn. Rund 60 Prozent der Früchte kommen aus den hiesigen Anbaugebieten, so die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft. Der Rest wird importiert - vor allem aus Frankreich, Italien und Übersee.

ÖKO-TEST wollte wissen, ob Sie die handelsüblichen Äpfel aus Supermarkt und Bio-Laden mit ruhigem Gewissen essen können und hat eingekauft. Im Test: die Äpfel von elf verschiedenen Ladenketten, in denen wir jeweils drei Produkte unterschiedlicher Herkunft gekauft haben. In einem darauf spezialisierten Labor wurden die 33 Proben auf Pestizidrückstände untersucht.

Das Testergebnis

In der Mehrzahl der Proben fanden sich nur Spuren von Pflanzenschutzmitteln. Gespritzt wird also weiterhin, aber offenbar weniger als früher: Verglichen mit unserem Apfeltest aus dem Jahr 2006 schneiden die Äpfel in Sachen Pestizidbelastung etwas besser ab. Allerdings: Während die Bio-Ware komplett sauber ist, deuten die Pestizidrückstände bei den meisten konventionellen Äpfeln darauf hin, dass die Obstbäume durchaus gespritzt wurden. Oft auch mit verschiedenen Mitteln.

In den Frutival Royal Gala Tenroy Äpfeln, die wir bei Kaufland gekauft haben, stecken Rückstände mehrerer Pflanzenschutzmittel in erhöhter Menge: Sechs verschiedene Stoffe hat das von uns beauftragte Labor nachgewiesen. Vier davon waren in einer Konzentration enthalten, die schon mehr als zehn Prozent der gesetzlich zulässigen Menge erreicht. Solche Mehrfachrückstände können ein Problem sein, da noch gar nicht genau erforscht ist, wie eine Kombination unterschiedlicher Mittel im Körper wirkt. Überhaupt waren die südamerikanischen Früchte auffällig: In allen konventionellen Proben fand sich zumindest ein Pestizid in einer erhöhten Menge.

"Unsere Heimat" und "beste Qualität aus Ihrer Region" steht auf einer Apfelverpackung, die wir bei Edeka gekauft haben. Damit haben die Äpfel verglichen mit Überseeäpfeln zwar nur einen kurzen Transportweg hinter sich. Aber "regional" sind die Äpfel vom Bodensee auch nur, wenn sie in der Bodenseeregion gekauft werden. Uns wurden sie aber noch in Frankfurt als "regional" verkauft - mehr als 200 Kilometer vom Bodensee entfernt.

Zehn Cent mehr für den Bauern? "Plus 10 Cent für die heimische Landwirtschaft" steht auf der Verpackung der Äpfel Ein Herz für Erzeuger Tafeläpfel Jonagored von Netto Marken-Discount. Dass aber genau der Apfelbauer, der die Früchte in genau dem gekauften Zwei-Kilo-Beutel geerntet hat, zehn Cent mehr pro Beutel verdient als andere Bauern, ist damit noch nicht gesagt. Die zehn Cent mehr, die Netto einnimmt, werden eins zu eins an die Erzeugergemeinschaft weitergegeben und von dort an alle Landwirte verteilt, die Ein Herz für Erzeuger-Äpfel liefern. Mit anderen Worten: Das Geld kommt zwar irgendwie beim Bauern an, eine deutliche Erklärung des Verteilungssystems findet sich auf der Packung aber nicht. Auch einen garantierten Mindestpreis für den Erzeuger wollte uns Netto nicht nennen. Die zusätzliche Prämie mag eine gute Sache sein, eine Garantie für einen bestimmten Kilopreis, den der Bauer für seine Früchte bekommt, ist sie aber nicht.





Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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