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ÖKO-TEST Oktober 2012
TestSichere ökologische Geldanlage
Schutzschirm für Erspartes
Sichere ökologische Geldanlage

Die Finanzkrise hat auch gute Seiten - sie kurbelt die Nachfrage nach ethisch-ökologischen Spar- und Fondsanlagen kräftig an. Doch nur wenigen Anbietern gelingt der Spagat zwischen einer wirklich sauberen und zugleich rentablen Anlage.


Nachhaltige und Kirchenbanken werden schon seit 2008 mit neuen Anlagemitteln geradezu überschwemmt. Denn immer mehr Sparer und Anleger wollen nicht nur wissen, wie und wo ihr Geld arbeitet. Sie schätzen auch, dass nachhaltige Banken durch Verzicht auf Finanzmarktspekulationen weniger ökonomische Risiken bergen - und daher auch nicht zu den Verantwortlichen für die aktuelle Krise zählen. Darüber hinaus bieten grüne Banken durch die Offenlegung ihrer Kreditportfolien und Kapitalanlagen optimale Transparenz. Das verleiht ihnen Glaubwürdigkeit im Hinblick auf ihre Anlageziele und verschafft ihnen einen Vertrauensvorschuss, den herkömmliche Institute längst verloren haben.

Der Trend zu grüner Geldanlage sorgt auch am Markt für Aktien und Anleihen seit Jahren für Aufbruchsstimmung. Anders als Bankanlagen schützt der Besitz von Fonds, die breit gestreut in Aktien und Anleihen von nachhaltigen Unternehmen investieren und jederzeit über die Fondsgesellschaft zurückgegeben oder über die Börse verkauft werden können, zwar nicht vor zwischenzeitlichen Kursverlusten. Doch wenn man sie mit Zinsanlagen richtig kombiniert, lassen sich die Risiken begrenzen.

ÖKO-TEST hat daher 72 Offerten von zwölf Banken unter die Lupe genommen sowie 51 nachhaltige Investmentfonds von 18 Fondsgesellschaften auf Qualität der Anlagepolitik, Rentabilität und Kosten überprüft: 34 Aktien-, 8 Misch-, 8 Renten- und einen Geldmarktfonds.

Das Testergebnis Sparanlagen

Mit ihren Sparangeboten müssen sich nachhaltige Banken wie die GLS-Bank aus Bochum, die Triodos aus Frankfurt, die Ethikbank aus Eisenberg oder die Nürnberger Umweltbank nicht verstecken. Die Erträge sind zwar allesamt nicht üppig. Doch das liegt an der momentanen Niedrigzinsphase und nicht etwa daran, dass ethisch-ökologische Anlagen geringere Erträge abwerfen als konventionelle. Im Gegenteil: Die Zinsangebote der grünen Banken liegen im Schnitt auf dem gleichen Niveau wie bei herkömmlichen Instituten - und zwar überwiegend im Mittelfeld des Gesamtmarkts.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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