Kindermatratzen
Testmethoden: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe (Verpackung): Röntgenfluoreszenzanalyse. Flammschutzmittel, phosphororganische Verbindungen, Phthalate, weitere Weichmacher, phenolische Verbindungen, Triclosan, Permethrin, weitere antimikrobiell wirksame Substanzen und Insektizide (untersucht wurden zu gleichen Teilen der Bezug sowie Schaumstoffkern und Wattierung/Vlies - falls jeweils vorhanden): GC/MS nach Extraktion mit Aceton/Ethylacetat und Derivatisierung. Antimon (in Mischprobe aus Bezug, Vlies - falls mit Polyesteranteil - und Schaumstoffkern - falls vorhanden - zu gleichen Teilen): Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Zinnorganische Verbindungen (im Schaumstoffkern): NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Nitrosamine im Latexkern: BGI 505-23, Prüfkammerbedingungen: DIN ISO 16000-9, Beladung: 1,3 m²/m³, spezifische Luftdurchflussrate: 0,77 m³/m² *h, Luftprobennahme: zwei Tage nach Beladung der Prüfkammer. Pestizide im Kokoskern: GC-MS-Screening: ASU § 64 LFGB L00.00-34 (Meth.-Id.: L_A).
Fluoridtabletten
Testmethode: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Fleischbreie
Testmethoden: Aerobe Gesamtkeimzahl: ISO 4833:2003. Pestizide: GC-MS-Screening L00.00-34, LC-MS/MS-Screening L00.00-113. Weichmacher, ESBO, Bisphenol A: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Furan: Headspace-GC/MS gem. Vorschrift der FDA und RV zu § 64 LFGB. Benzol (nur in Produkten mit einem Möhrenanteil von 50 Prozent oder höher): Niedertemperatur Headspace-Trap-GC/MS. Eisen: Aufschluss: DIN EN 14084:2003; Messung in Anl. an ASU L00.00-19/2. Cadmium: Aufschluss: DIN EN 14084:2003; Messung DIN EN 15763:2010. Arsen: Aufschluss: DIN EN 14084:2003; Messung DIN EN 15763:2010. Natrium: DIN EN 14084:2003; Messung in Anl. an ASU L17.0017 (ICP-MS). Produkte mit der Auslobung Omega 3: Gesamtfett: ASU L 08.00-06 mod. Fettsäurespektrum: DGF C-VI 10a und C-VI 11d, Gaschromatografie. In Produkten ohne den Hinweis "Kann Spuren von Ei enthalten": Eiklar-Protein: ELISA. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Kinderzahnbürsten
Testmethoden: Inhaltsstoffe (untersucht wurde, wenn nicht anders erwähnt, eine Mischprobe aus 50 Prozent Griff inklusive integrierten Saugfüßen/Figuren sowie 50 Prozent Bürstenkopf mit Borsten): Chlorierte Kunststoffe: Röntgenfluoreszenzanalyse (an den gesamten Produkten + Verpackungen). PAK: GC-MSD, Lösemittel Hexan, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA. Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse (an den gesamten Produkten). Phthalate/weitere Weichmacher/antimikrobiell wirksame Substanzen/phenolische Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung.
Gebrauchseignung: Die Ermittlung der makroskopischen Eigenschaften (Griffergonomie, Gestaltung des Bürstenkopfs und -feldes, Abmessungen der Bürste) wurde durch visuelle Inspektion und mit einer Schublehre durchgeführt. Beurteilung der Borstenendabrundung: Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop. Bürstenkopf wird abgetrennt, im Ultraschallbad bei 30 Grad Celsius gereinigt, dann getrocknet. Befestigung auf speziellen Probentellern und Bedampfung mit einer leitfähigen Schicht aus Gold. Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop bei Betriebsspannung von 3 Kilovolt unter einem Blickwinkel von 25 Grad seitlich von oben. Beurteilung der Borstenenden aus fünf Regionen sowohl im Randbereich als auch im zentralen Bereich des Borstenfelds. Digitale Aufnahme von zwei Borstenbüscheln pro Region. Beurteilung der Abrundungsqualität, modifizierte Klassifikation nach Silverstone & Featherstone.
Schnuller
Testmethoden: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe im Produkt/in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse. Schwermetalle: Röntgenfluoreszenzanalyse. Gehalt flüchtiger Anteile: DIN EN 1400-3. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: im Saugteil nach Auskochen gemäß DIN EN 1400:2011, 25 PAK nach EU/EPA/JECFA; GC-MSD. Zinnorganische Verbindungen: Analyse des Saugteils nach Auskochen gemäß DIN EN 1400:2011, NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED. Bisphenol A: Analyse des Saugteils nach Auskochen, GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Durchstichfestigkeit/Reißfestigkeit: DIN EN 1400-2.
Schaffelle
Testmethoden Inhaltsstoffe: Schwermetalle, PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA). Chrom-VI (Mischprobe aus Fell und Leder): Elution gemäß EN-ISO 17075 Bestimmung des Chrom(VI)-Gehaltes in Leder, fotometrische Bestimmung des Chrom-VI-Gehalts. Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Formaldehyd: DIN EN ISO 14184-1 und § 64 LFGB 82.02-1: wässrige Extraktion bei 40 Grad Celsius, UV-spektroskopische Analyse nach der Acetylaceton-Methode. Pestizide: GC-MS-Screening: ASU § 64 LFGB L00.00-34. Optische Aufheller: qualitativer Nachweis (UV-Licht). Phthalate, weitere Weichmacher, phosphororganische Verbindungen, antibakteriell wirksame Substanzen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Nonylphenolethoxylate: LC-MS/MS nach Extraktion.
Reiswaffeln
Testmethoden: Chlorid/Kochsalz: ASU L 18.00-7. Natrium/Kochsalz: Aufschluss DIN EN 14084:2003, Messung in Anlehnung an ASU L 17.00-17 (ICP-MS); Probe wird in einer Mikrowelle mit Säure aufgeschlossen, in der Lösung werden die Mineralstoffe Natrium mit ICP-MS mittels externer Kalibrierung bestimmt. Über die Molmassen wird der Gehalt an Kochsalz (Natriumchlorid) bestimmt. Anorganisches/organisches Arsen: HPLC-ICP-MS. Cadmium: Totalaufschluss in der Mikrowelle, Elementbestimmung mittels ICP-MS. Acrylamid: LC-MS/MS. Aflatoxine: DIN EN 14123:2008 modifiziert (angewendet auf Reiswaffeln). Ochratoxin A: DIN EN 14132:2009 modifiziert (angewendet auf Reiswaffeln). PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Geldanlagen für Kinder
Testmethode: Das Ranking der Banksparpläne und Tagesgeldkonten erfolgte auf Basis eines Vergleichs des jeweiligen Guthabens, das am Ende der jeweiligen Sparphase am dem Konto steht. Zur Ermittlung des Ranges wurde die Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Guthaben im jeweiligen Musterfall gebildet und in sechs gleich große Klassen geteilt. Auf diese Weise wird deutlich, welche Renditedifferenzen zwischen den einzelnen Anbietern bestehen.
Zur Ermittlung der Guthaben wurden die Einzahlungen in den jeweiligen Sparplan oder auf das Tagesgeldkonto entsprechend den Vertragsbedingungen verzinst. Dabei wurden nicht nur etwaige Bonuszahlungen berücksichtigt, sondern auch etwaige nach Kontoguthaben gestaffelte Zinssätze berücksichtigt. Darüber hinaus ist ÖKO-TEST jeweils davon ausgegangen, dass es sich um den Abschluss eines Neukundenvertrages handelt. Zinszuschläge für Neukunden für eine bestimmte Anlagedauer flossen daher ebenfalls in die Berechnung ein.
Nach gleichem Schema sind wir bei den Fondssparplänen vorgegangen. Hier wurde für alle Anbieter unterstellt, dass die Kinder ihre Sparraten in dem DWS Vermögensbildungsfonds I anlegen. Entsprechend der Vergangenheitsrendite dieses Fonds, der nach der Sparplan-Statistik des Bundesverbands für Investmentgesellschaften im 20-JahresZeitraum von 31.12.1991 bis 31.12.2011 eine jährliche Wertentwicklung von fast 5,75 Prozent erreichte, wurde vereinfachend eine 5-prozentige Fondsrendite nach BVI-Methode unterstellt. Anschließend wurde das Guthaben ermittelt, dass sich am Ende der jeweiligen Sparphase im Fondssparplan angesammelt hat, wenn der Fonds diese Rendite auch in Zukunft erzielt. Alle Kosten, die im jeweiligen Sparplan anfallen, wie Depotgebühren, Ausgabeaufschläge oder Kaufkosten, wurden dabei renditemindernd berücksichtigt.
Sowohl bei den Bank- als auch bei den Fondssparplänen sind wir davon ausgegangen, dass die Konten auf den Namen der Kinder abgeschlossen wurden und diese sämtliche Kapitalerträge abgeltungssteuerfrei vereinnahmen können. Es wurde daher so gerechnet, als hätte dem jeweiligen Anbieter eine Nichtveranlagungsbescheinigung vorgelegen.
Untersucht wurden Banksparpläne mit festen oder variablen Zinsen, die auch als Bonussparvertrag ausgestaltet sein können sowie Sparpläne auf Tagesgeldkonten mit variablem Zins und Fondssparpläne- und Depots, die speziell für minderjährige Kinder angeboten werden oder auf deren Namen abgeschlossen werden können. Sämtliche Sparpläne sollten für die Dauer von mindestens 12 bis 18 Jahren laufen können. Mindestsparrate sollte 150 Euro im Quartal nicht überschreiten. Stichtag für die Ermittlung der Konditionen war der 15.08.2012. Für die Berechnung aller Musterfälle ist ÖKO-TEST davon ausgegangen, dass die zu diesem Termin ermittelten Konditionen und Zinssätze für die Dauer der Musterfälle konstant bleiben.
Sämtliche Daten zu den Sparplänen wurden von ÖKO-TEST im Internet ermittelt, überprüft sowie die Guthaben in den Musterfällen berechnet. Anschließend wurden die Ergebnisse der Erhebung und der Berechnungen den Anbietern zur Verifizierung zugespielt. Die abschließende Bewertung sowie die Ermittlung der Renditen wurde von ÖKO-TEST vorgenommen.




















