Startseite

Übersicht Geld / Recht / Versicherungen
Testberichte aus dem Archiv
Anfang Eine Seite zurück Seite 4/4 Letzte Seite Ende
Ratgeber Kleinkinder 14:2012
TestGeldanlage für Kinder
Mäuse machen
Geldanlage für Kinder


Die Beiträge für diesen Rundumschutz zahlen der Vater oder die Mutter des Kindes, manchmal auch Tanten und Großeltern. Geködert werden die besorgten Angehörigen mit putzigen Namen, wie Biene-Maja-Junior-Schutz-Brief, Teddy-Police oder Kinderpolice Max Schlaubär und attraktiv klingenden Konditionen, die sie aber teuer bezahlen: So sind Geldentnahmen zwischendurch ebenso erlaubt wie vorübergehende Zahlpausen, manchmal gibt es sogar Prämien für gute Schulnoten oder der Vertrag kann später in eine lebenslange Rente für das Kind umgewandelt werden. Rentabel sind die Verträge jedoch so gut wie nie. Denn von der Summe aller Beiträge gehen erst einmal die Abschlusskosten und Vermittlerprovision ab, im Schnitt mindestens vier Prozent der Beitragssumme. "Bei 1,75 Prozent Rechnungszins und hohen Gebühren kommen am Ende oft nicht einmal die eingezahlten Beiträge heraus", warnt Thorsten Rudnik, Vorstand des Bundes der Versicherten (BdV).

Besonders mager fällt die Rendite einer solchen Ausbildungspolice aus, wenn Oma oder Opa als Versicherungsnehmer eingesetzt werden. Denn je älter jemand bei Vertragsabschluss ist, desto teurer kommt der Todesfallschutz. Aber auch fondsgebundene Rentenversicherungen für den Nachwuchs machen wenig Sinn. Nach Schätzungen von Experten fressen die Fonds- und Versicherungskosten bei solchen Policen fast die Hälfte der Rendite auf. Darüber hinaus lohnt es selten, schon bei der Geburt für das Rentenalter des Kindes vorzusorgen. Schließlich müssen bis dahin noch viele Lebensetappen durchlaufen werden, für die Geld und/oder Risikoschutz notwendig sind. Deshalb ist es besser, Sparvorgang und Risikoschutz zu trennen. "Als Versicherungspolice empfehlen wir für das Kind nur Unfallschutz und ab dem 15. Lebensjahr eine Berufsunfähigkeitsversicherung", sagt Rudnik und ergänzt: "Sparen können Eltern dagegen bei einer Bank oder Fondsgesellschaft."




Inhalt

Anfang Eine Seite zurück Seite 4/4 Letzte Seite Ende



Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



Mehr Artikel zu diesem Themengebiet
Testbericht
Riester-Bausparverträge: Mit Förderung ins Eigenheim
Testbericht
Zahnzusatzversicherungen: Die Zähne ausgebissen
Testbericht
Geldanlage für Kinder: Mäuse machen
Testbericht
Sichere ökologische Geldanlage
Testbericht
Fahrradversicherungen: Rundumschutz oder Klassiker?

Schutz vor Enteignung
Außergerichtliche Streitbeilegung
Grundeinkommen: Gleiches Geld für alle
TEST Berufsunfähigkeitsversicherungen
Der erfasste Bürger: Der Handel mit meinen Daten

Leserfrage: Schutz vor Elektrosmog absetzen?
Leserfrage: Adoptivkinder vom Gesetzgeber gleichgestellt
Leserfrage: Studienplatz einklagen?
Leserfrage: Doppeltes Elterngeld für Zwillingseltern möglich
Leserfrage: Umzug


 Geld / Recht / Versicherungen
Online-Service für Abonnenten
 - ANZEIGE -
 News
Ärmere Riester-Sparer
Die Allianz darf ärmere Riester-Kunden nicht mit geringerer Überschussbeteiligung abspeisen als Besserverdienende. » News lesen
Neuer Griff in die Taschen der Versicherten
Die Versicherungsbranche will nicht nur die Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven kürzen, sie will die Versicherten jetzt auch an möglichen stillen Lasten beteiligen. Axel Kleinlein warnt vor dem erneuten Griff in die Taschen der Kunden. » News lesen
Ein EU-Abgeordneter hat gezählt
Wer macht die Gesetze? Die Politik? Oder doch die Lobbyisten? Der EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin hat nach 24 Monaten den Druck auf ihn bilanziert. » News lesen
Riester-Bausparverträge
Riester-Bausparverträge: Das von ÖKO-TEST entwickelte Modell zur Führung des Wohnförderkontos finden Sie hier. » News lesen
Gewinne aus Solaranlagen
Gewinne aus Solaranlagen können die Rente drücken. Betroffen sind vor allem Rentner, die frühzeitig in den Ruhestand gehen. » News lesen
Familienpflegezeit bisher ein Flop
Die 2012 eingeführte Familienpflegezeit stößt auf wenig Gegenliebe. Gerade mal 135 Unternehmen stellten Anträge, so eine Statistik des Bundesfamilienministeriums. » News lesen
Deutsche Bank spekuliert weiter
Die Deutsche Bank will wieder mit Lebensmitteln spekulieren. Hilfsorganisationen und Umweltschützer sind entsetzt. » News lesen
Streit vertagt
Der Streit um Hilfen für die Versicherungsbranche ist vertagt. Die Konzerne wollen sich ein Milliardenpolster sichern, um für niedrige Zinsen gerüstet zu sein. Völlig unnötig. » News lesen
» mehr News anzeigen
 Aktuelle Themen
Social Shopping
Social Shopping - Online einkaufen und gleichzeitig für einen guten Zweck spenden - Social-Shopping-Portale machen’s möglich. Doch diese Form des Spendens ist umstritten: Oft bleibt unklar, wie viel Geld wirklich in soziale Projekte fließt. » Artikel lesen
Grundeinkommen
Grundeinkommen - Faulenzerprämie oder dringend notwendiger Start in eine veränderte Arbeitswelt? Über das bedingungslose Grundeinkommen, ausgezahlt an jeden Bürger vom Baby bis zum Greis, wird engagiert gestritten. » Artikel lesen
Versicherungen
Versicherungen - Im Schnitt gibt jeder Deutsche pro Jahr rund 1.800 Euro für Versicherungen aus. Aber nicht jede Police ist unbedingt notwendig. ÖKO-TEST bringt Licht in den Dschungel der Versicherungstarife. » Artikel lesen
Konsumentenkredite
Konsumentenkredite - Ob nun das Auto oder der große Flachbildschirm – Neuanschaffungen werden heute gerne über einen Kredit finanziert. Längst verleiten MediaMarkt, Ikea & Co. mit ihren Null-Prozent-Angeboten dazu, sorglos shoppen zu gehen. Experten aber warnen. » Artikel lesen
» mehr Themen anzeigen

  An den Seitenanfang gehen
ÖKO-TEST vorbeugender Verbraucherschutz seit 1985 - unabhängig, objektiv, wissenschaftlich
Das Essen und Geniessen-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Ratgeber Essen 12:2013 mit CD

Preis: 6.90 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
Das Kleinkinder-Super-Paket

Preis: 29.80 €

» Paket kaufen
Spezial Ausstattung

Preis: 5.00 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
ÖKO-TEST Mai 2013

Preis: 3.80 €

» Inhalt anzeigen
» Heft kaufen
» Abo / ePaper
Das Rund ums Haus-Super-Paket

Preis: 19.80 €

» Paket kaufen
Bereiche
Kinder / Familie
Kosmetik / Mode
Gesundheit / Medikamente
Bauen / Wohnen
Essen / Trinken
Geld / Versicherung
Technik / Freizeit
Informationen
Impressum
Datenschutz
Kontakt
Fragen zu ÖKO-TEST
Label-Verstöße
Unsere Testverfahren
Media
Mediadaten
Label
Markt & Medien
Presse / Handel

Investor Relations
Services
Übersicht Service

Online-Shop
Forum
RSS Feed
ePaper
pressekatalog.de
pubbles.de
Abonnement
Serviceseite



© ÖKO-TEST Verlag GmbH, Frankfurt am Main