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15. März 2010
Frühjahrsputz
Bad und Toilette
Bad und Toilette

Tägliche Blitzreinigung statt dicker Kalkschichten

Bad und Toilette muss man nicht mit Desinfektionsmitteln reinigen. Ein normaler Reiniger reicht vollkommen aus.


Im Bad ist eine tägliche Schnellreinigung auf Dauer weniger zeitaufwändig, als in größeren Abständen an festgebackenen Kalk- und Seifenrändern zu laborieren. Also: Durch Becken und über Armaturen wischen, Toilettensitz und -deckel abwaschen. "Eine saubere Toilette erreicht man durch häufiges Putzen mit einem umweltfreundlichen Reiniger ohne desinfizierenden Zusatz", erklärt Professor Franz Daschner vom Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Uniklinik Freiburg. Angst vor Ansteckung ist unbegründet, denn die meisten Bakterien auf der Toilette machen nicht krank.

Für die Entkalkung von Armaturen und Waschbecken eignen sich Essig und Zitronensäure hervorragend. Mit Wasser verdünnt kann man damit Waschbecken, Badewanne und Armaturen putzen. Stark verkalkte Armaturen können über Nacht mit einem in Essig getauchten Lappen umwickelt werden. Danach löst sich der Kalk einfach ab.

Das Innere der Toilette schrubbt man mit der Klobürste und bei Bedarf mit etwas Reiniger. Am besten eignen sich Toilettenbürsten mit einer seitlichen Verlängerung, damit kommt man auch unter den WC-Rand. Gegen Kalk- oder Urinstein hilft ein säurehaltiger Reiniger. Toilettensteine und Duftgele sind überflüssig. Sie täuschen auch dort Frische und Sauberkeit vor, wo keine ist. Und putzen muss man trotzdem. Übrigens ein Hausmittel für hartnäckigen Schmutz: Übrig gebliebene Cola-Getränke in die Toilette schütten und ein paar Stunden einwirken lassen. Das löst den Schmutz. Ist der Abfluss verstopft und man möchte noch keine Chemiehammer ins WC geben, kann man es mit einer Hand voll grobem Salz versuchen. Anschließend wird mit kochendem Wasser nachgegossen.

In vielen Bädern ist Schimmel ein hygienisches Problem, denn Schimmelpilze lieben Wärme und Feuchtigkeit. Von beidem gibt es im Bad reichlich. So erzeugt schon ein Duschbad etwa 1.700 Gramm Wasserdampf. Schimmelbefall sieht nicht nur hässlich aus, sondern schadet auch der Gesundheit. Häufig sind allergische Reaktionen die Folge. Die beste Vorbeugung gegen Schimmel ist, das Bad immer möglichst trocken zu halten - also nach dem Baden und Duschen Wasserpfützen aufwischen und Kacheln abledern - und oft lüften. Am schnellsten klappt der Luftaustausch, wenn man für wenige Minuten richtig Durchzug macht. Bäder ohne Fenster brauchen eine Lüftungsanlage. Duschvorhänge sollte man regelmäßig waschen, manche Hersteller empfehlen eine Wäsche im Monat.

Silikonfugen enthalten ein schimmelpilzhemmendes Mittel, das sich aber mit der Zeit auswäscht. Zur Vorbeugung gegen Schimmel kann man die Fugen ab und zu mit einem acetongetränkten Tuch abwischen. Macht sich trotzdem Schimmel breit, sind chemische Entferner nicht anzuraten. Keines dieser Mittel kann auf Dauer Schimmel beseitigen, dafür belasten sie Umwelt und Gesundheit. Baubiologen empfehlen bei partiellem Befall, den Schimmel mit einer Mischung aus drei Teilen Salizylsäure und 97 Teilen 70-prozentigem Alkohol abzutupfen. Nach dreimaliger Anwendung - im Abstand von etwa einer halben Stunde - die befallenen Stellen mit Brennspiritus abreiben. Die sauberste Lösung für verschimmelte Silikonfugen: auskratzen und erneuern.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.


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