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ÖKO-TEST August 2012
TestStichsägen
Stichtag
Stichsägen



Statt Hobbykeller muss der Dachboden herhalten. Damit die Holzplatte unter den Vibrationen der Stichsäge nicht weghüpft, wird sie mit Klemmen an den Holzböcken festgeschraubt. Teppichstücke helfen, die aufliegende Oberfläche zu schonen - und der angeschlossene Staubsauger sorgt dafür, dass nicht der ganze Holzstaub rausgeblasen wird.

Stichsägen sind für Kurven gemacht, auf geraden Strecken brauchen sie Hilfsmittel

Für die Rundungen des Piratenschiffs ist die Stichsäge wie gemacht. Den Pendelhub stellt man aber besser aus, wenn’s um die Kurve geht - je kleiner der Radius, desto weniger sinnvoll ist es, wenn das Sägeblatt schräg nach vorne ausholt.

Bei den kleinen runden Luken des Piratenschiffs zeigt sich recht schnell, dass sie trotz aller Sorgfalt nicht ganz so sauber ausfallen. Liegt auch daran, dass man an der falschen Stelle gespart hat, nämlich an speziellen Sägeblättern für enge Kurven. Ganz so selbst gemacht soll’s nun auch nicht aussehen, erste Hilfe verspricht der Topfbohrer vom Nachbarn - damit sieht eine Luke wie die andere aus. Ein Vormittag wird gesägt und gebohrt, dann ist das Gröbste geschafft. Jetzt noch die Kanten sauber anschleifen, damit das Kind sich nicht gleich am neuen Bett weh tut und die Lackfarbe besser hält. Geht doch!

Die Stichsäge gehört zur Grundausstattung jedes Handwerkers. Und häufig muss sie für wesentlich mehr herhalten als den klassischen Kurvenschnitt. Die meisten Modelle, die sich heute im Baumarkt finden, sind sogenannte Pendelhubstichsägen. Bei ihnen wird das Sägeblatt nicht nur auf- und abgeführt, sondern auch leicht schräg nach vorne. Man kommt so mit geringerem Kraftaufwand voran. ÖKO-TEST hat acht Pendelhubstichsägen - von der günstigen Baumarkteigenmarke für 69,95 Euro bis hin zur Profisäge für knapp 200 Euro - auf ihre praktischen Eigenschaften und ihren Schadstoffgehalt untersuchen lassen.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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