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TestSchlafmittel, pflanzlich
Gute Nacht!
Schlafmittel, pflanzlich

Wer ständig nachts keine Ruhe findet, der leidet auch am Tag. Pflanzliche Schlafmittel können sanft dabei helfen, Schlafstörungen zu beheben. Viele Präparate sind empfehlenswert.


Ein paar unruhige Nächte verkraftet der menschliche Körper noch. Auf Dauer macht zu wenig Schlaf aber krank, da die Erholung fehlt. Man fühlt sich unwohl, ist leicht reizbar und tagsüber schläfrig, unkonzentriert und weniger leistungsfähig. Die Reaktionszeit nimmt zu, was beim Autofahren oder Bedienen einer Maschine fatale Folgen haben kann. Hierzulande kämpft zirka jeder Fünfte mit Schlafproblemen.

Da ist der Griff zur Pille verlockend. Bei ausgeprägter Schlaflosigkeit kann der Arzt Schlafmittel verschreiben, zum Beispiel Benzodiazepine oder die Z-Substanzen, so benannt nach dem Anfangsbuchstaben ihrer Wirkstoffe (Zolpidem, Zopiclon). Hier besteht nicht nur ein erhebliches Abhängigkeitsrisiko. Die Einnahme verschreibungspflichtiger Schlafmittel erhöht auch das Sterbe- und Krebsrisiko. Das schließen Wissenschaftler aus den Daten von mehr als 34.000 Amerikanern. Da sich mit der Studie kein ursächlicher Zusammenhang beweisen lässt, können die Autoren auch nur Vermutungen anstellen: Überdosierungen, möglicherweise Suizide, mehr Verkehrsunfälle und Stürze, erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch nächtliche Atemaussetzer.

Dabei gibt es Alternativen zu den gefährlichen Schlafmitteln. Neben einer Verhaltenstherapie und eine verbesserter Schlafhygiene bieten sich bei leichten Schlafstörungen pflanzliche Arzneimittel an, die Baldrian allein oder in Kombination mit Hopfen, Melisse oder Passionsblume enthalten.

Im ÖKO-TEST: 22 pflanzliche Schlafmittel, die es rezeptfrei in Apotheken und Drogerien zu kaufen gibt.

Das Testergebnis

13 "sehr guten" und "guten" Produkten stehen sechs Präparate gegenüber, die wir mit "mangelhaft" bewertet haben.

Aus der Baldrianwurzel hergestellte Trockenextrakte sind als Wirkstoffe am besten untersucht. Ihre Wirksamkeit gilt als belegt, vorausgesetzt sie sind ausreichend dosiert und als Extraktionsmittel wird ein Alkohol (Methanol oder Ethanol) verwendet. Dieses wichtige Qualitätskriterium halten zwei Produkte nicht ein, denn hier wird die Baldrianwurzel mit Wasser extrahiert. Im Vergleich dazu können Baldriantinkturen auf Alkoholbasis als veraltet angesehen werden.



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Inhalt

» Ein paar unruhige Nächte verkraftet der menschliche ...
» Melissenblätter, Passionsblumenkraut und vor ...

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

Informationen anzeigen

Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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