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Erkältungsviren tummeln sich überall. Mehr als 200 verschiedene sind bekannt. Sie sind die Hauptauslöser eines Schnupfens, mit dem sich jeder Erwachsene gut zweimal pro Jahr herumplagt. Hinter jedem dritten banalen Infekt stecken unbekannte Erreger.

Erkältungsviren sind Verwandlungskünstler. Deshalb hinterlässt ein überstandener Schnupfen auch keinen Schutz vor erneuter Ansteckung. Das Immunsystem fällt immer wieder auf die Eindringlinge herein, vor allem wenn es ohnehin geschwächt ist. Eine erhöhte Anfälligkeit für solche Infektionen entsteht beispielsweise durch Auskühlung. Dabei ändert sich die Durchblutung der Nasenschleimhaut, was die Aktivität der auf ihrer Oberfläche sitzenden Flimmerhärchen vermindert. Normalerweise bewegen sich diese Härchen rhythmisch in Richtung Nasenausgang und befördern Eindringlinge - Staub, Bakterien, Viren - nach draußen. Ist die Nasenschleimhaut in ihrer Funktion gestört, können sich Schnupfenviren und andere Mikroben auf ihr breitmachen.

Ein bis zwei Tage nach der Ansteckung machen sich die ersten Anzeichen bemerkbar. Es kribbelt in der Nase, wir atmen reflexartig tief ein - und niesen. Dabei wird mit der Luft zumindest ein Teil der Erreger wieder aus der Nase herausgeschleudert. Auf diese Weise versucht der Körper, die Krankheitserreger wieder loszuwerden.

Nach einigen Stunden bis Tagen ist die Erkältung dann da. Anfänglich sondert die Nase vorwiegend wässriges Sekret ab - sie läuft also; dann schwillt die Schleimhaut an und die Nasenatmung ist meist stark behindert. Irgendwann ist die Nase dann zu. Nach gut einer Woche, gelegentlich auch erst nach 14 Tagen, ist der Spuk vorüber.

"Mit Medikamenten dauert eine Erkältung sieben Tage, ohne eine Woche", sagt der Volksmund - zu Recht. Denn mit Arzneimitteln wird man nicht schneller wieder gesund. Sie können allenfalls die Symptome lindern.

Im ÖKO-TEST: 37 Schnupfenmittel. Dabei handelt es sich zum einen um 16 Medizinprodukte mit Salzlösungen, die den trockenen Schleimhäuten helfen sollen, sich zu regenerieren, und zum anderen um 21 Arzneimittel, vor allem Nasensprays - aber auch ein Präparat zum Einnehmen -, die die Schleimhäute abschwellen lassen.



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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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