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TestAllergiemittel
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Allergiemittel

Allergiemittel für die Nase, die Augen oder zum Einnehmen sollen die unangenehmen Symptome für die Betroffenen lindern. Viele Präparate können wir empfehlen, aber es gibt auch Problemkandidaten.


Mehr als zwölf Millionen Deutsche leiden an Heuschnupfen. Kaum streuen im Frühjahr die ersten Birken, Erlen, Weiden und Haseln ihre Pollen aus, beginnt ihre Leidenszeit: Die Nase läuft oder ist verstopft, die Augen jucken und tränen, Husten und Atemnot plagen die Betroffenen. Unbehandelt kommt es bei jedem dritten Betroffenen zum sogenannten Etagenwechsel: Die Symptome wandern die Atemwege hinunter, Asthma ist die Folge. Wohl dem, der rechtzeitig mit einer spezifischen Immuntherapie begonnen hat - die Hyposensibilisierung kann unempfindlicher gegen Pollen machen. Sie gilt als einzige ursächliche Therapie.

Um die Symptome zu mildern, kann man aber auch zu rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke greifen. Zwar sind diese seit der Gesundheitsreform im Jahre 2004 aus eigener Tasche zu bezahlen. Es lohnt sich aber, alle Rechnungen zu sammeln und am Ende des Jahres bei der Steuererklärung als außergewöhnliche Belastung geltend zu machen. Die Kosten müssen dann in der Regel zwei Prozent des Jahreseinkommens ausmachen, um steuerlich absetzbar zu sein. In manchen Jahren können sich durchaus große Beträge aufsummieren, wenn beispielsweise ein allergikerfreundliches Bett hinzukommt.

Im ÖKO-TEST: 73 rezeptfreie Allergiemittel, darunter 14 Nasensprays, 23 Augentropfen und 36 Mittel zum Einnehmen.

Das Testergebnis

Erfreulich sind die Ergebnisse bei den Mitteln zum Einnehmen. Hier gibt es besonders viele "sehr gute" und "gute" Noten. Nicht ganz so rosig sieht es bei den Augentropfen und den Nasensprays aus: Einige fallen mit "mangelhaft" oder "ungenügend" durch.

Bei den meisten Wirkstoffen handelt es sich um Antihistaminika. Sie heben die Wirkung des Histamins auf, das nach Kontakt mit dem Allergen die typischen Heuschnupfensymptome erzeugt. Ihre Wirksamkeit beim allergischen Schnupfen ist belegt. Die Wirkstoffe Dimetinden und Clemastin gehören zu den Antihistaminika der ersten Generation. Sie können müde machen und die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen. Vorzuziehen sind Antihistaminika der zweiten Generation (Azelastin, Levocabastin, Cetirizin und Loratadin). Nicht zu empfehlen ist die Kombination von Cetirizin mit Pseudoephedrin, einem Stoff, der die Herzfrequenz steigern sowie Angst, Unruhe und Schlafstörungen erzeugen kann. Wegen dieser unerwünschten Wirkungen ist der Einsatz von Pseudoephedrin mit einem schlechten Nutzen-Risiko-Verhältnis behaftet.



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Inhalt

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Wichtige InformationenDieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.

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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
  • die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
  • aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
  • neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
  • aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.



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