Testberichte aus dem Archiv

Betriebliche Altersvorsorge
Finger weg

Die Verweigerer
Die Aachen und Münchner Versicherung, die Allianz, die Alte Leipziger, die Barmenia, die Basler, die Versicherungskammer Bayern, die Concordia, die Condor, die Continentale, Deutscher Ring, die DEVK, die Familienfürsorge, Generali, die Gothaer Versicherung, die Hannoversche, HDI-Gerling, die Iduna, die Inter Versicherung, die LVM, die Mecklenburgische Versicherung, Money Maxx, der Münchener Verein, die Nürnberger Versicherung, Oeco Capital, die Postbank Lebensversicherung, die Provinzial, die R+ V, die Sparkassenversicherung, Swisslife, Universa, der VGH, die VHV Versicherung sowie deren Lebensversicherungspensionskassen lehnten die Testteilnahme überwiegend ohne Begründung ab. Andere, wie die Metallrente, die Höchster Pensionskasse, die Verka Kirchliche Pensionskasse und die Versorgungskasse Deutscher Unternehmen, reagierten auch auf mehrere wiederholte Anfragen nicht. Die HUK-Coburg redet sich damit heraus, Zweifel an der Testmethode zu haben. Sofern im Test Verträge dieser Anbieter enthalten sind, haben wir sie verdeckt am Markt
erhoben.
Kompakt
Die Tarifauswahl
Untersucht wurden ausschließlich Einzeltarife von Direktversicherungen und Pensionskassen. Die werden in der betrieblichen Altersversorgung besonders gerne vertrieben, weil Versicherungsvermittler und Makler daran am meisten verdienen. Doch wie der Test zeigt, führt die Kombination aus hohen Vertragskosten und niedrigem Rechnungszins bei den 2012er-Tarifen zur Entgeltumwandlung zu katastrophalen Leistungen für die versicherten Arbeitnehmer und zu hohen Haftungsrisiken für Arbeitgeber. Die meisten Versicherer haben die untersuchten Tarife aber auch als Kollektivtarif mit Rabatt auf die Abschluss- und Vertriebskosten im Angebot. Ein stichprobenartiger Blick darauf zeigt: Auch deren Leistungen sind oft nicht berauschend. Dennoch zahlen sich niedrigere Vertragskosten aus. Zumindest in höheren Kollektivstufen ist zu Rentenbeginn wenigstens der Kapitalerhalt gewährleistet.
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Dieser Artikel stammt aus dem Archiv von ÖKO-TEST. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Aktualität von Onlineinhalten.
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Bei diesem Testbericht handelt es sich um einen Auszug aus dem Archiv mit den in der Vergangenheit durch ÖKO-TEST veröffentlichten Tests. Die Tests können aufgrund nachstehender Umstände inzwischen überholt und damit unverwertbar sein:
- die jeweils getesteten Produkte sind nicht mehr auf dem Markt und/oder wurden verändert,
- aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse musste das Testurteil revidiert werden,
- neuere und/oder aktuelle gesetzliche Bestimmungen definieren testrelevante Untersuchungsverfahren oder zulässige Höchstmengen an Schadstoffen neu,
- aufgrund des neuen Standes der Technik müsste das Produkt anders bewertet werden.
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